Neuer Präsident des Lions Clubs Sulinger Land

Lars Jantzon: „Wollen noch mehr Kontakte knüpfen“

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Lars Jantzon ist Präsident des Lions Clubs Sulinger Land. Seit 100 Tagen ist er im Amt. „Wir wollen noch mehr Kontakte knüpfen“, sagt der Unternehmer.

Sulingen – Der Sulinger Lars Jantzon ist Gründungsmitglied des Lions Clubs Sulinger Land. Gerne erinnert sich der 49-Jährige an die Gründerjahre nach 2008 zurück. „Wir nennen uns nicht nur Freunde“, so Jantzon. „Inzwischen sind echte Freundschaften entstanden.“ Das Lions-Jahr beginnt immer im Juli. Das aktuelle sei für ihn ein besonderes. Seit Juli ist Jantzon Präsident des Sulinger Clubs. „Eine tolle Sache“, erklärt der Betriebswirt – nach inzwischen 100 Tagen im Amt.

Zwei Jahre lang hatte sich Jantzon, einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Unternehmensgruppe Jantzon und Hocke, auf die Präsidentschaft vorbereitet. „Im ersten Jahr als zweiter Vize-Präsident, im zweiten Jahr als Vize-Präsident“, erklärt er. Stühlerücken mit System: Die Präsidentschaft des Clubs wechselt jährlich von einem Mitglied auf ein anderes. „Durch die Vize-Präsidentschaft hast du Zeit, dich mit der Arbeit an der Spitze des Clubs vertraut zu machen“, erklärt Lars Jantzon. Dass der eigentlichen Präsidentschaft noch ein Jahr als sogenannter „Past-President“ folgt, verschweigt er nicht. „Das machen wir, um die Erfahrungen aus der Präsidentschaft für die Nachfolger zu sichern.“

Jantzons Vorgänger ist Torsten Blietschau, auch Schatzmeister des Clubs. Seine planmäßigen Nachfolger sind Kai Ripke (ab dem 1. Juli 2020) und Heiko Richter (ab 1. Juli 2021).

Sekretär Marcus Thannhäuser, Activity-Beauftragter Henning Löhmann, Carola Dohrmann als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbeauftragte Dr. Christine Lund komplettieren den Vorstand.

Ralf Röhr (Sonderaufgaben) und Walter Weber als Vorsitzender des Fördervereins wirken zusätzlich in dem Gremium mit.

Zweimal monatlich treffen sich die Clubmitglieder; immer im Wechsel zum gemeinsamen Mittagessen und zum Clubabend. „Der Präsident moderiert die Treffen“, erklärt Jantzon. Wohl nicht seine einzige Aufgabe. „Du bis auch Repräsentant und erster Ansprechpartner für Dritte.“ Der 49-Jährige lacht: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“ Der Benefizveranstaltung mit „Maybebop“ Ende September im Stadttheater, etwa, habe er mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt: „Es ist nicht jedermanns Sache, vor 450 Gästen im ausverkauften Stadttheater zu sprechen.“ Langsam, aber sicher, habe er Gefallen an den präsidialen Pflichten gefunden: „Du lernst viele Leute kennen und bekommst die Chance, deine Netzwerke zu erweitern; auch in Bereichen, mit denen du sonst nicht so viel zu tun hast.“ Gerne spricht er vom Sommerfest der ehrenamtlichen Helfer der Sulinger Tafel; genauso vom Besuch bei Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Siedenburg. „Wann sonst kann man da schon mal hinter die Kulissen blicken.“

Ex-Präsidentin Sinje Landwehr hatte den Unternehmer 2017 motiviert, sich für die Vorstandsarbeit zur Verfügung zu stellen. „Eigentlich wollte ich damit bis zum Rentenalter warten“, erklärt der Betriebswirt. „Ich dachte, dann hätte ich mehr Zeit. Heute habe ich noch nicht einen Tag bereut.“

Ja, Ziele für die Präsidentschaft habe er sich auch gesetzt, sagt Jantzon. „Ich möchte das Lions-Jahr mit Leben – und die Clubabende mit Themen füllen.“ Vorträge von Referenten dem Club fremder Organisationen und Institutionen, Exkursionen: „Wir wollen noch mehr Kontakte knüpfen und gucken, wo wir helfen können. Das ist total spannend.“ Gesetzt seien auch im aktuellen Clubjahr die Activities, die unter anderem dazu dienen, Mittel für Zuwendungen für Dritte zu akquirieren: Neben den Benefizveranstaltungen unter anderem das Mosten von Äpfeln oder die Bücherbasare.

Jantzon im Rückblick auf 100 Tage Präsidentschaft: „Es ist nicht wenig Arbeit; aber die Unterstützung, die du bekommst, ist schon klasse. Und noch mal: Eine tolle Sache.“

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