Kult-Veranstaltung in Vorwohlde wird vielleicht in den August verlegt

Mofa-Rallye auch in 2016

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Runde um Runde erkämpfen sich die Teilnehmer bei der Mofa-Rallye in Vorwohlde.

Vorwohlde - Die Mofarallye des MC Samhain aus Sulingen: Ob nun im 16. oder 17. Jahr durchgeführt, darauf will sich Michael Drohn nicht festlegen. Fest steht, dass die Mofarallye auch 2016 stattfinden soll. Wann und durch wen organisiert – darüber werden noch Gespräche geführt.

Am Samstag hatte das Wetter das Gelände in Vorwohlde als Kategorie „besonders widrig“ präpariert. Die Rennfahrer indes störte es nicht, wohl aber haben sich etliche Zuschauer den Weg zum Parcours gespart. Die, die dennoch vor Ort waren sahen verbissen-fröhliche Fahrer und Fahrerinnen, die Runde um Runde in der vorgegebenen Zeit von zwei Stunden sammelten. 250 Meter lang ist die Strecke, auf die die Mofa-Fahrer in zwei Wertungsklassen geschickt werden. In der Spezialklasse (Hauptsache pedalgestarteter Mofa-Motor, Bremsen und keine scharfen Kanten) setzte sich das „Red Hot Racing Team“ aus Sulingen an die Spitze. In der Standardklasse (seriennah, geringes Tuning), hier waren auch zwei Damen-Teams am Start, waren die Fahrer der „Ostkurve Schmiedestraße“, ebenfalls aus Sulingen, mit 184 Runden nicht zu toppen. 50 Mitglieder des MC Samhain haben die Veranstaltung ge-stemmt, wollten eigentlich in diesem Jahr einen Schlusspunkt setzen.

Der Renntag aber hat das Adrenalin wieder gepuscht und auch die viele Zurufe von Teilnehmern und Zuschauern, dass diese „Kult-Veranstaltung weiterleben solle, ließ die Mitglieder des MC umdenken. Allerdings schränkt Michael Drohn vom MC Samhain ein: „Ob unter unserer Leitung oder einer anderen, das ist noch fraglich.“ Nachgedacht wird auch über eine Verlegung des Termins.

Mofarennen in Sulingen

Am Samstag war das Wetter schlecht, wie auch in den Vorjahren, das bedeutet ein widriges Geläuf und weniger Zuschauer. Zwar tragen auch Sponsoren die Veranstaltung mit, doch sowohl für Teilnehmer, als auch für die Organisatoren sind volle Ränge das schönere Bild. Vielleicht bietet sich ein Termin im August an, sinniert Drohn über ein mögliches neues Zeitfenster. In Gesprächen werde man das bis zum kommenden Jahr klären. Bis dahin bleibt Zeit für Probeläufe, um die Maschinen zu putzen oder weitere Hobbys. Die Mofafahrer indes haben den Nachwuchs bereits „angesteckt“: Während der Abbauarbeiten am Sonntag wechselten die Kids von der Zehn-Meter-Hüpfburg auf eigene kleine Maschinen und machten es den Großen nach. Ein Anblick, der Drohns Herz aufgehen lässt. Nicht verschwiegen werden soll, dass neben „Rennfieber“ auch Verletzungen auftreten können: Im jährlichen Wechsel sind die Rettungssanitäter des DRK und der Johanniter vor Ort. Letztere mussten in diesem Jahr einen „verdrehten Knöchel“ behandeln. „Nichts Wildes“, kommentiert Drohn.

sis

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