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Künstlerische Übergabe des Staffelstabes in der Sulinger Carl-Prüter-Schule

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Von: Harald Bartels

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Eine Gruppe von Jugendlichen musiziert auf einer Bühne.
Ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte die Klasse 7a als Bandklasse. © Bartels

Zur ersten Veranstaltung „Music & Art“ lud die Sulinger Carl-Prüter-Schule ein.

Sulingen – Das klassische Schulkonzert ist Geschichte: Am Donnerstag gab es in der Carl-Prüter-Schule in Sulingen die Premiere von „Music & Art“.

Den Abend unter dem Motto „Livemusik meets Kunstvernissage“ eröffnete in der voll besetzten Aula die Klasse 7a, die „Schwerpunktklasse Musik“ oder Bandklasse. Für sie war es der letzte öffentliche Auftritt in dieser Form: Mit Ende des Schuljahres läuft das Projekt an der Oberschule aus. An seine Stelle trat zu Beginn des Schuljahres die Schwerpunktklasse Gestaltung.

Akteure aus den Jahrgängen 5 bis 10

Gleich mehrfach stand Louisa Porrmann auf der Bühne: Zwei Auftritte hatte sie als Gesangssolistin, und auch beim Vortrag des Wahlpflichtkurses Musik aus der Jahrgangsstufe 9 wirkte sie mit. Aus der Klasse 10c traten Ajen-Loreen Uzma und Collin Lorenz auf, unterstützt von Nina Husmann am Klavier sowie ehemaligen Schülern der Bandklasse, darunter Bassist Maurice Glittenberg und Gitarrist Michael Fries, die beide gleich mehrfach die Auftritte begleiteten. Den Abschluss bildete die Klasse 10d.

Nach einer Pause bat dann die Klasse 5a, die neue Gestaltungsklasse, in die verdunkelte Mensa: Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler, was sie mit Klassenlehrerin Cornelia Birkholz in diesem Schuljahr erarbeitet haben – allem voran ein „Schattentheater“, bei dem die Kinder zu Musik mit Licht und Dunkelheit spielten.

Ein Kind bewegt sich mit Lichtstäben unter Schwarzlicht.
Faszinierende Anblicke bot das Schattentheater der Gestaltungsklasse. © Bartels, Harald

Mit den Vorbereitungen für diese Veranstaltung sei intensiv zu Beginn des Halbjahres begonnen worden, sagte Judith Dunker-Kögler, Leiterin des Fachbereichs Kunst, Musik, Werken. Vor allem in den letzten Tagen vor dem Auftritt seien die Schüler sehr motiviert gewesen, lobte sie. Ein bisschen gebangt habe sie wegen der Teilnehmer aus Jahrgangsstufe 10, denn für sie gebe es keinen Unterricht mehr, und auch krankheitsbedingte Ausfälle hätten kurzfristig aufgefangen werden müssen. „Corona hat in der Musik überhaupt viel kaputt gemacht“, stellte sie fest. Lange Zeit habe nicht gesungen werden dürfen, dabei sei der Gesang vielfach für die Instrumentalisten in den Gruppen besonders wichtig zur Orientierung.

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