Konzert von Natascha Befort,„Befortissimo“, „Evergreens“ und „Binvammen“

Gute Laune garantiert

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Die „Evergreens“ machten den Auftakt beim „Konzert der guten Laune“. Foto mks

Sulingen - Chorleiterin Natascha Befort und die Gesangsensembles „Befortissimo“, „Evergreens“ und „Binvammen“ hatten mit der Einladung zum „Konzert der guten Laune“ nicht zu viel versprochen: Mit ihren kurzweiligen Liedbeiträgen ließen sie eine Welle der Lebensfreude ins Publikum schwappen.

Moderator Norbert Hämmerling begrüßte die Gäste im Namen der rund 20 Mitwirkenden, die in unterschiedlichen Formationen auf der Bühne standen. Den Auftakt machten die Gesangsgruppe Befortissimo und die „Evergreens“ mit dem Gefangenenchor aus „Nabucco“ von Guiseppe Verdi. Der deutsche Text gab quasi das Motto des Abends vor: „Überall auf der Welt singt man Lieder“. International wurde es etwa mit der „Finnischen Polka“, die „Befortissimo“ zu Gehör brachte – gemessen an dem Beifall eines der Highlights im Programm.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierten die „Evergreens“. Die Gesangsgruppe hat sich, wie Norbert Hämmerling es formulierte, wie „Phönix aus der Asche“ aus dem Männergesangverein Sulingen erhoben. Acht Männer des in der bisherigen Formation zur Zeit nicht mehr aktiven MGV, feierten in der Neuaufstellung Premiere. Einige Songs wie der 20er-Jahre-Schlager „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ (Comedian Harmonists) schienen ihnen buchstäblich auf die Stimmbänder geschrieben zu sein.

Drittes Ensemble im Bunde war eine Gruppe junger Mädchen. Als „Binvammen“ – der Name keine geheime Botschaft, sondern die Aneinanderreihung ihrer Anfangsbuchstaben – gaben sie den Song „Ben“ von Michael Jackson und „Colors of the wind“ aus dem Walt-Disney-Movie „Pocahontas“ zum besten. Bei einigen Beiträgen wurden die drei Gesangsensembles von Natascha Befort, Torsten Wolle oder Milena Meyer am Piano begleitet.

Verschiedene Mitglieder der Gesangsgruppen standen auch als Solisten auf der Bühne. „Gib mir dein Wort“, schmetterte Helmut Schmidt à la Freddy Quinn, begleitet von Sohn Nik an der Gitarre boten Hermann und Bärbel Bodtke mit „So wie ich eigentlich bin“ (Bernd Clüver) eine gesungene Liebeserklärung. Weitere Solisten waren Andrea Johannsen („Hopelessly devoted to you“), Günter Enkelmann („Kauf dir einen bunten Luftballon“), Bärbel Treciak-Bodtke („Love Story“) und Jürgen Schlüterbusch („Who wants to live forever“).

Krönender Abschluss des Konzerts war der von allen Sängerinnen und Sängern gemeinsam präsentierte Song „Happy“ von Pharrell Williams. Der anerkennende Beifall der Zuhörer in der voll besetzten Alten Bürgermeisterei war ihnen sicher.

mks

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