Konzept für Sulinger Land

„Daseinsvorsorge digital“ wird mit 37.500 Euro gefördert

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Ministerin Birgit Honé (links) und Landesbeauftragte Heike Fliess überreichten den Förderbescheid am Mittwoch in Hildesheim an Landrat Cord Bockhop.

Sulinger Land - Einen Förderbescheid über eine Summe von 37 500 Euro nahm Landrat Cord Bockhop am Mittwochvormittag in Hildesheim von Birgit Honé, Niedersachsens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, sowie Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, entgegen.

Damit wird das Vorhaben „Daseinsvorsorge – kooperativ, innovativ & digital – Untersuchungs- und Handlungskonzept für den Einsatz digitaler Innovationen im ländlichen Raum am Beispiel des Sulinger Lands“ (Gesamtprojektvolumen 57.500 Euro) unterstützt, teilt Saskia Gähring vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser mit. Die Mittel stammen aus dem neuen Förderprogramm „Regionale Entwicklungsimpulse“, für das das Ministerium noch in diesem Jahr insgesamt eine Million Euro zur Verfügung stellt. 

Ziel sei, neben bestehenden Förderprogrammen, zusätzliche Anstöße insbesondere im Bereich der Digitalisierung zu geben und bei deren Umsetzung zu helfen: „Eine gute Breitbandanbindung ist die notwendige Bedingung für eine dauerhafte Attraktivität der niedersächsischen Regionen als Lebensraum und Wirtschaftsstandort“, betonte Regionalministern Honé bei dem Treffen der in den Räumen des ArL in Hildesheim. „Darüber hinaus wollen wir noch mehr intelligente digitale Lösungen fördern, um Herausforderungen, beispielsweise in der Versorgung, bei der Bildung oder bei der Mobilität zu bewältigen.“

Das Projekt „Daseinsvorsorge“ soll, nach einer partizipativ durchgeführten Untersuchung, nachhaltig wirkende, innovative Instrumente und Handlungsansätze zur Sicherung und Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner des Sulinger Lands entwickeln, erläutert Saskia Gähring: „Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Grund- und Nahversorgung, Wohnungsangebot, Mobilität und medizinische Versorgung. Die Schwerpunkte der Bearbeitung werden sich im laufenden Prozess je nach Ergebnis und Erfordernis der Untersuchung ergeben.“ Beteiligt sind die Samtgemeinden Kirchdorf, Schwaförden und Siedenburg sowie die Stadt Sulingen, eingebunden die Universität Vechta und das Regionalmanagement „Mitte Niedersachsen“.

„Die Digitalisierung birgt im Themenfeld Daseinsvorsorge in verschiedenen Bereichen erhebliches Potenzial, um bestimmte Leistungen und Angebote in vom demografischen Wandel betroffenen Gebieten aufrechtzuerhalten“, wird Landesbeauftragt Heike Fliess zitiert. „Vorhandene, gut funktionierende Lösungen und Formate sollen dabei nicht ersetzt, sondern vielmehr zielgerichtete und effiziente Ergänzungen entwickelt werden, um die Attraktivität der Region als Wohn- und Lebensstandort zu sichern beziehungsweise zu steigern.“

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