25 Jahre Kindertagesstätte Zauberland

Vielfalt und Miteinander: „Das Konzept bewährt sich“

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Trommelreigen zur Begrüßung der Gäste: Julia Timofejew (links) und Mechthild Frank hatten mit den Kindern Trommeln gebastelt und Musikstücke einstudiert.

Die Kindertagesstätte Zauberland öffnete am 31. August 1994. Seit 25 Jahren werden am Holunderweg in Sulingen Vielfalt und Miteinander gelebt. 

Sulingen – „Herzlich willkommen im Zauberland.“ Die Moderation des Nachmittags überließ Gabi Wiegel von der städtischen Kindertagesstätte Zauberland Freitag den Kindern. Die feierten, gemeinsam mit ihren Eltern sowie aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern, das 25-jährige Bestehen der Einrichtung am Sulinger Holunderweg. Gabi Wiegel und Christine Bultmann sowie Angela Lüchau (mit Unterbrechung) begleiten die Entwicklung des Zauberlandes seit der Eröffnung am 31. August 1994. Wiegel verzichtete am Freitag darauf, Meilensteine nachzuzeichnen. „Danke an alle, die uns bisher begleiteten“, sagte sie. In Richtung ihrer Kollegen: „Wir sind ein zauberhaftes Team.“

Wiegel war 1994 erste Leiterin des Kindergartens am Holunderweg. „Damals waren wir fünf Mitarbeiter“, erinnert die Erzieherin, die sich unter anderem als Systemische Therapeutin und Beraterin, Supervisorin, Mediatorin und Kreative Kindertherapeutin über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht hat. Seit dem Jahr 2013, seit der Neueröffnung und der Angliederung der Krippe, leitet sie die Kindertagesstätte gemeinsam mit Elke Dasenbrock; im Team. Stellvertreterin Wiegels ist Nina Wohlers. „Unser Ziel ist, nicht nur den Kindern, sondern auch den inzwischen 32 Mitarbeitern eine Art zweites Zuhause zu geben“, erklärt Wiegel. Und: „Willkommenskultur ist uns wichtig; sehr wichtig.“

25 Jahre Kindertagesstätte Zauberland: Bürgermeister Dirk Rauschkolb (rechts) gratuliert. Links: Leiterin Gabi Wiegel.

Die Kindertagesstätte Zauberland stehe für Vielfalt und Miteinander, auch für Wachstum. Aktuell betreuen die Erzieher und Mitarbeiter an die 100 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren aus acht Herkunftsländern in den Räumen am Holunderweg. 78 Prozent der Kinder stammen aus Familien mit Migrationshintergrund. Gabi Wiegel nennt das Systematische Arbeiten und das Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp als tragenden Säulen der Arbeit in Krippe und Kindergarten. Sie spricht von „gelebter Ganzheitlichkeit.“ Der Kindergarten Zauberland ist nach Sebastian Kneipp zertifiziert.

Wiegel und Elke Dasenbrock gelten als Netzwerkerinnen, was sie am Freitagnachmittag einmal mehr bestätigten. Vorgesehen sei aktuell, den Kreis der Kooperationspartner zu erweitern, hieß es. Eine Abordnung der Senioreneinrichtung Haus am Suletal (Memelstraße) und Petra Brackmann vom Hospiz Zugvogel stellten sich als neue Partner am Holunderweg vor.

„Bewegte Jahre mit vielen Herausforderungen"

Neben Elternvertreter Dirk Klingenberg und Hans-Jürgen Levin als Vertreter des Kooperationspartners Kneipp-Verein Sulinger Land zählte Freitagnachmittag Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb zu den ersten Gratulanten. „25 Jahre sind eine lange Zeit“, räumte Rauschkolb ein. „Ich glaube, dass bewegte Jahre hinter der Einrichtung liegen; mit vielen, vielen Herausforderungen.“

Die Anforderungen an eine qualifizierte Kinderbetreuung hätten sich in den vergangenen 25 Jahren ständig gewandelt. „Das Team des Zauberlandes hat diese Herausforderungen hervorragend gemeistert.“

Systemisches Denken und Handeln

Der Bürgermeister erinnerte an die unterschiedlichen Konzepte, die die verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtung in Trägerschaft der Stadt verfolgen. „Das Konzept der Kombination aus Systemischem Denken und Handeln sowie der Beachtung der Ansinnen Sebastian Kneipps hat sich längst bewährt. Es gibt der Einrichtung ein Gesicht.“

Persönliche Dankesworte richtete der Bürgermeister an Gabi Wiegel: „Sie haben das Zauberland gemeinsam mit ihren Kollegen geprägt. Wir sind stolz auf diese Einrichtung.“

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