„Rund um die Sulinger Bärenklaue“ am 20. und 21. November

Kompaktes Format für die Rallye

Mit dem Sieg bei der „Cimbern Rallye“ Anfang September bewiesen Christian Riedemann und Beifahrer Christian Brünjes im Skoda Fabia R5 Evo2 ihre gute Form.
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Mit dem Sieg bei der „Cimbern Rallye“ Anfang September bewiesen Christian Riedemann und Beifahrer Christian Brünjes im Skoda Fabia R5 Evo2 ihre gute Form.

Sulingen – Sulingen ist seit Jahren ein fester Anlaufpunkt für Freunde des Rallyesports, zumal die Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ inzwischen auch zu den Läufen der Deutschen Rallyemeisterschaft zählt. Dieser Wettbewerb wird in diesem Jahr nicht ausgetragen, an ihrer Rallye hält die Motorsportgemeinschaft (MSG) Sulinger Land jedoch fest und verlegt sie vom gewohnten Termin im Mai in den November.

Nachdem verschiedene Rundstreckenrennen seit einigen Monaten wieder möglich sind, wurden in den letzten Wochen auch die ersten Rallyes erfolgreich durchgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung der MSG, und so plane der Verein die 33. Auflage seiner Rallye, wenn auch in kompakterer Form als sonst.

„Unsere Rallye hat bislang noch nie im November stattgefunden und wir müssen uns auf ganz neue Gegebenheiten einstellen: Nässe, Kälte und vor allem Dunkelheit“, erklärt Rallyeleiter Michael Thiesing zur aktuellen Situation. Es gehe dann nicht um Meisterschaftspunkte, sondern lediglich um den Gesamt- oder Klassensieg. „Ganz nach dem Motto ,kompakt und anspruchsvoll‘ möchten wir in diesem außergewöhnlichen Jahr dennoch eine großartige Veranstaltung für alle Teilnehmer auf die Beine stellen“, so Thiesing weiter.

Am Freitag, 20. November, werden die Strecken besichtigt und nachmittags haben die Teilnehmer die Möglichkeit, am sogenannten Shakedown, einer Testwertungsprüfung, teilzunehmen. Das eigentliche Geschehen wird auf einen Tag reduziert. Am Samstag stehen acht Wertungsprüfungen über 110 anspruchsvolle Kilometer auf dem Zeitplan. Die vier verschiedenen Sprintprüfungen werden jeweils zwei Mal gefahren, darunter auch das bei den Fahrern beliebte IVG-Gelände mit einer Länge von 25 Kilometern.

Für die Fahrer sei der Novembertermin kein Problem, ist sich Orga-Leiter Jürgen Riedemann sicher, denn es werde überwiegend auf Asphalt gefahren. Einen Mehraufwand werde es aber für die MSG geben, da der Aufbau für die Prüfungen noch im Dunkeln geschehe, und die letzte Prüfung werde auch bei Dunkelheit gefahren, weswegen eigens Lampen aufgestellt werden müssten. Ungemütlich könne es für die Streckenposten werden, die dem Wetter ausgesetzt seien, aber „regnen kann es im Sommer auch.“

Das Fahrerfeld ist auf 110 Starter begrenzt, und die Nennliste öffnete am Sonntag. Es habe aber zuvor schon die ein oder andere Anfrage von Interessierten gegeben, so Riedemann. Zu ihnen zählt auch Lokalmatador Christian Riedemann: „Ich kann den Start im November jetzt schon kaum erwarten und ich finde es wichtig, dass wir uns für die Durchführung der Veranstaltung entschieden haben. Es wird mit Sicherheit eine spannende Rallye!“

Auch Zuschauer sind – in begrenzter Zahl – bei der Veranstaltung gerne gesehen. Allerdings wird es den attraktiven Zuschauerrundkurs nicht geben, und auch ausgewiesene Zuschauerpunkte an den Strecken mit Beschallung und Bewirtung entfallen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Für die gesamte Rallye haben die Veranstalter ein Hygienekonzept erarbeitet, das zum Teil erheblichen Mehraufwand mit sich bringt.

Von Harald Bartels

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