Kommentar zum DAK-Rückzug

Wozu auch die Alten?

Kommentar von Carsten Schlotmann. Na super, nach der Barmer GEK jetzt auch die DAK – was sich schon 2009 mit der Umwidmung der ehemaligen mit fünf Mitarbeitern (und zeitweise zusätzliche mit Auszubildenden) besetzten Bezirksgeschäftstelle zu einer Ein-Personen-Servicestelle abzeichnete, wird jetzt Realität. Die DAK gibt in Sulingen ihr Gesicht auf.

Sönke Krohn, Presseobmann in der Unternehmenszentrale, macht seinen Job, bezeichnet Instrumente wie Telefon, Mail oder Online-Chat, die immer mehr nachgefragt würden, als Alternativen. Klar, ein innovatives Unternehmen hält selbst auf Facebook ein Servicezentrum vor. Multi-Medialer Kontakt mit Fachleuten zu nahezu allen Fragen um die Gesundheit – vor allem die Generation der Smartphone- und Tablet-Junkies wird es freuen. Was soll es, Datenschutz hin oder her: Den ewig Gestrigen, die es verabscheuen, ihre persönlichen und vielleicht auch intimen Krankheitsgeschichten ins elektronische Nirvana zu senden, bleibt ja immer noch die Fahrt nach Syke, Nienburg, Vechta, vielleicht auch nach Lübbecke. Nicht nur die Generation 60plus dankt. Ob eine Krankenkasse an älteren Semestern überhaupt Interesse hat, lassen wir mal offen. Alte Menschen kosten die Versicherer mehr Geld, als sie einbringen.

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DAK tritt Rückzug an

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