Vollsperrung in Sulingen dauert länger

Knotenpunkt B 61 / B 214 ist bis Dienstag "dicht"

Für die Arbeiten an der Fahrbahn der Bundesstraße 214, mit denen eine Abbiegespur ins neue Gewerbegebiet Vorwerker Heide der Stadt Sulingen entsteht, ist die Verbindung mit der Bundesstraße 61 komplett gesperrt – voraussichtlich bis einschließlich Montag. Foto: Behling

Sulingen – Voll gesperrt ist die Anbindung der Bundesstraße 61 an die Bundesstraße 214 in Sulingen seit Dienstag – angekündigt war dieser Schritt, erforderlich für die Fahrbahnarbeiten, in deren Rahmen eine Abbiegespur von der B 214 ins neue Gewerbegebiet Vorwerker Heide entsteht, schon für Montag. Aufgehoben wird die Sperrung voraussichtlich erst am Dienstag kommender Woche.

„Es ist wohl ,untergegangen‘, dass von der Baufirma zwar drei Tage benötigt werden, aber ein Tag Auf- und ein Tag Abbau hinzukommen, zumal der Regen, der angekündigt ist, Einfluss auf die Arbeiten hat“, teilt Sascha Artelt vom Team Verkehrssicherung im Fachdienst Straßenverkehrswesen des Landkreises Diepholz auf Anfrage der Redaktion mit. Also: Montag wurde aufgebaut, seit Dienstag bis einschließlich Donnerstag erfolgen die eigentlichen Arbeiten. „Freitag wird abgebaut – und Montag werden die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Ab Dienstag ist die Vollsperrung aufgehoben.“ Was nicht bedeutet, dass sich die Baustelle in Luft auflöst. Insgesamt sind die Arbeiten bis zum 22. November angesetzt.

B214 / B61 - Verkehr wird umgeleitet

Den überörtlichen Verkehr, der von der B 214 auf die B 61 oder umgekehrt gelangen  will, leitet der Landkreis weiträumig über Kreisstraßen um. Auf der Bundesstraße 214 steht im Baustellenbereich lediglich eine Spur zur Verfügung, per Ampel wird sie jeweils für eine Fahrtrichtung freigegeben. Die Auswirkungen der Sperrung sind auch in Sulingens Innenstadt spürbar, wo jetzt eine mobile Ampelanlange im Kreuzungsbereich Lange Straße/Bassumer Straße das höhere Verkehrsaufkommen regelt: Dienstagmittag braucht man hier fünf Minuten, um durchzukommen, während im Radio gemeldet wird, dass es zwischen Barenburg und Sulingen „zwei Kilometer Stau aufgrund von Bauarbeiten“ gibt.

Die Verkehrseinschränkungen hätten seitens des Polizeikommissariats Sulingen keine besonderen Maßnahmen erforderlich gemacht: „Wir müssen lediglich überprüfen, ob sich die Verkehrsteilnehmer an die entsprechenden Beschilderungen halten“, teilt Polizeihauptkommissar Peter Barg auf Anfrage mit. „Ich sehe das ganz entspannt: Wenn ich auf der Autobahn fahre und feststelle, dass da ein Stau aufgrund einer Baustelle ist, fahre ich entweder in den Stau hinein und warte, oder ich umfahre ihn. Das muss man eben auch mal für diese Woche in Sulingen so hinnehmen.“ Bisher gebe es keine größeren Probleme. „Zwischendurch fühlten sich Leute genötigt, bei Rot über die Ampel zu fahren. So es denn möglich war, wurden sie gemaßregelt.“

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