Kirchengemeinde eröffnet Ausstellung zur Kreativ-Aktion „Bäume und Gräser“

Kinder „ernten“ für ihr Bild

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Jörg Schafmeyer prämierte namens der Teams das Gemeinschaftsbild der Kinder aus der Förderklasse der Paul-Moor-Schule (vorn) und ein Foto, das Hanna Grams (rechts) machte.

Sulingen - Die Vielfalt der gemalten, fotografierten, teils auch ein wenig gebastelten Werke hätte nicht komplett an die Wände des Gemeindehauses an der Lindenstraße gepasst: Das Team der fünften Kreativ-Aktion der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen, diesmal unter dem Titel „Bäume und Gräser“, wählte Arbeiten der Teilnehmer aus. Wobei jeder, der mitgemacht hat, auch in der Ausstellung vertreten ist, die am Montagabend eröffnet wurde.

Allen Kreativen – dazu gehören auch zwei Gruppen, Kinder aus der Förderklasse der Paul-Moor-Schule und Mitglieder des Vereins „Blau Wahl“ – galt Pastor Jörg Schafmeyers Dank, ebenso seinen „Jury“-Kollegen, Caroline Besler, Ulrike Reinsch, Boris Reinsch und Ulrike Schafmeyer. Das Thema der Aktion bezieht sich auf die biblische Schöpfungsgeschichte, in der es heißt „...und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut und Bäume“. „Es ist kein Zufall, dass das Paradies als Garten dargestellt ist“, befand Schafmeyer. Unser Leben sei eng verknüpft mit der Natur, sie bewege uns. Dafür nannte er viele Beispiele, aus der Bibel, aus Volksliedern – und die Diskussion um den Erhalt der Ulmen an der Nienburger Straße in Sulingen. Schafmeyer stellte die Bilder kurz vor.

Zwei davon prämierte die Jury: Der erste Preis ging an die Kinder aus der Paul-Moor-Schule, die neben ihren persönlichen Bildern ein Gemeinschaftswerk schufen, das schon fast ein Relief ist: Die Mädchen und Jungen „ernteten“, begleitet von Heike Niemeyer vom NABU-Ortsverein Sulingen, dafür verschiedene Gräser, klebten sie auf und reduzierten sie mit weißer Farbe auf ihre Form.

Der zweite Preis ging an Hanna Grams: Mit ihrem Foto von Gräsern, über die im Hintergrund große alte Bäume zu wachen scheinen, fing sie eine besondere Stimmung ein.

Zu sehen sind die Werke in den Räumen des Gemeindehauses jetzt für wenigstens ein Jahr.

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