Ökumenische Filmreihe „Kirchen + Kino“

Kinogenuss zu aktuellen Themen des Glaubens ab 4. Oktober in Sulingen

Drei Menschen zeigen vor einem Kino Filmplakate.
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Das Programm für die Filmreihe „Kirchen + Kino“ präsentieren (von links) Holger Glandorf, Pastorin Juliane Worbs und Diakonin Rielana Sundermeier.

Sulingen – Dass Kinogenuss nicht nur „seichte Unterhaltung“ sein muss, beweisen zahlreiche preisgekrönte Filmklassiker immer wieder. Einige von ihnen, darunter das mit drei Oscars ausgezeichnete Drama „Nomadland“, werden im Rahmen der ökumenischen Filmreihe „Kirchen + Kino“ gezeigt, die ab Montag, 4. Oktober, auch im Sulinger „Filmpalast“ von Holger Glandorf Station macht.

Die Reihe ist ein Projekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, das in diesem Jahr in seine 15. Auflage geht. Zu den 25 Spielorten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zählt erstmals auch Sulingen.

Entstanden sei die Teilnahme eigentlich von Nienburg aus. Dort betreibt der Sulinger Glandorf den „Filmpalast am Hafen“, und dafür sei er angesprochen worden, ob er sich nicht mit seinem Kino beteiligen wolle. Begeistert vom Projekt, habe er sich gefragt, ob das nicht auch etwas für Sulingen sein könnte, und Pastorin Juliane Worbs und Diakonin Rielana Sundermeier seien gleich dazu bereit gewesen. „Es ist schön, dass es überregional läuft“, so der Kino-Experte, denn alleine wäre es für ihn nicht möglich gewesen, solch ein Programm auf die Beine zu stellen, und das Projekt helfe den Kirchen dabei, „jünger“ zu werden.

Themen des Alltags und des Glaubens

„Die Filme vermitteln Themen, mit denen wir auch im Alltag und im Glauben zu tun haben“, so die Diakonin. Im Rahmen der Reihe würden ausschließlich Filme gezeigt, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz als „Film des Monats“ beziehungsweise „Kinotipp der katholischen Filmkritik“ hervorgehoben worden seien. Daraus habe es eine Vorauswahl von 30 Streifen gegeben, aus denen per Stimmabgabe aus den Spielorten die acht Werke mit den meisten Stimmen gewählt worden seien, berichtet sie.

Dabei handelt es sich um Vertreter ganz unterschiedlicher Genres: Die schwarze Komödie „Rausch“ ist darunter wie auch das Drama „Corpus Christi“; die Reihe beginnt am 4. Oktober mit dem modernen Märchen „Undine“.

Besondere Filme mit Tiefgang

Jeweils am ersten Montag im Monat, von Oktober bis Mai, hat die Filmreihe ihren Platz im „Filmpalast“. Der Abend beginnt jeweils um 19 Uhr mit einer Einführung in den Film, zunächst durch Juliane Worbs oder Rielana Sundermeier. „Wir machen gerne mit, weil es uns die Chance gibt, über Inhalte des Glaubens zu sprechen.“ Diese Einführung sei wichtig für das Publikum, weiß Holger Glandorf, denn so bekämen die Zuschauer einen ganz anderen Blick auf den Film und erführen mehr über den jeweiligen Hintergrund. „Es sind besondere Filme mit Tiefgang, aber auch das gehört zur Kinokultur dazu.“

Die Filme seien grundsätzlich für alle Altersgruppen ab zwölf Jahren geeignet, aber empfohlen würden sie für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren, im Fall von „Corpus Christi“ ab 16 Jahren, so Rielana Sundermeier. Dank einer Absprache mit den Filmverleihern könnten die Eintrittskarten zu einem vergünstigten Preis von sechs Euro angeboten werden, und auch die evangelische Kirchengemeinde Sulingen beteilige sich finanziell.

Alle Filme und Spieltermine sind zu finden auf den Internetseiten des Kinos und der Kirchengemeinde. „Wir sind gespannt, wer Montag alles kommt“, freut sich Juliane Worbs.

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