Kerstin Witte seit 25 Jahren bei der Sulinger Stadtverwaltung

„Fels in der Brandung“

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Kerstin Witte ist seit 25 Jahren für die Sulinger Stadtverwaltung tätig: Jan-Gerd Dannemann, Hans-Rudolf Kalus und Dirk Rauschkolb gratulierten (v.l.).

Sulingen - Kerstin Witte ist Fan des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen; durch und durch: Früh morgens ziert der Kaffeepott mit der grünen Raute den Schreibtisch im Fachbereich Bürgerservice und Soziales der Sulinger Stadtverwaltung, ab dem späten Vormittag das Wasserglas mit demselben Emblem. Gewohnheiten, die Kollegen der Verwaltungsmitarbeiterin während der Feierstunde bei Bürgermeister Dirk Rauschkolb verrieten. Kerstin Witte ist seit 25 Jahren für die Sulinger Stadtverwaltung tätig. Rauschkolb zeichnete die Mitarbeiterin dafür aus.

Von 1985 bis 1989 hatte Kerstin Witte, eine geborene Brandt, die Realschule Sulingen besucht, absolvierte danach am heutigen Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup mit der „Höheren Handelsschule“ den Vorläufer der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft. Bürgermeister Rauschkolb hatte zur Vorbereitung der Feierstunde in Wittes Personalakte geblättert: „Die Bewerbung war noch mit Hand geschrieben; in perfekter Handschrift.“ Abgesandt hatte die gebürtige Sulingerin ihre Bewerbung am 20. September 1989. Die Handschrift der Bewerberin scheint Sulingens damaligem Stadtdirektor Klaus Dinklage gefallen zu haben. Im Sommer 1990 begann sie die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, die sie im Juni 1993 erfolgreich abschloss.

Der Ausbildung folgte die (zunächst befristete) Übernahme in das Angestelltenverhältnis. Eingesetzt wurde die Dienstjubilarin von Beginn an im Amt für Jugend, Sport und Schule, half auch bis zum Jahr 2005 stundenweise beim Kulturverein aus.

1995 wurde das bis dahin noch befristete Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes umgewandelt. Kerstin Witte hatte im Sachgebiet Soziales ihre berufliche Heimat gefunden, und blieb ihr bis heute treu.

Dirk Rauschkolb würdigte die Verdienste der Mitarbeiterin während der Feierstunde, bezeichnete sie als ruhig, besonnen und belastbar. Rauschkolb mit Blick auf die Tätigkeiten in Wittes Fach- und Sachgebiet „Hilfe zum Lebensunterhalt“. „Das Klientel ist sicherlich nicht immer einfach.“ Er verglich Kerstin Witte mit dem sprichwörtlichen . Die 42-Jährige habe keinen Tag in den 25 Jahren bei der Sulinger Stadtverwaltung bereut, sagt sie. Auch nicht die Wahl des Sachgebietes, in der sie laut Dirk Rauschkolb als Spezialistin gelte. „Es gibt solche und solche Besucher. Man muss nur einfach einen kühlen Kopf bewahren und die Aufgaben als Herausforderungen annehmen.“

Das falle Kerstin Witte nicht allzu schwer, wie Fachbereichsleiter Hans-Rudolf Kalus sowie die Kolleginnen Anneke Schumacher, Kathrin Klomburg und Kollege Andreas Fischer bestätigen. Sie gehörten wie Jan-Gerd Dannemann für die Personalvertretung zu den ersten Gratulanten.

oti

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