„Beruf und Berufung“

Katrin Hake führt „Peter´s Hofladen“ in Döhrel

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Katrin Hake wagte mit „Peter´s Hofladen“ in Döhrel den Schritt in die Selbstständigkeit. „An guten Tagen brummt es hier“, sagt die 37-Jährige.

Döhrel - Katrin Hake ist gelernte Köchin. Ihre Ausbildung absolvierte die heute 37-Jährige am Dümmer. Schon 2002 kehrte sie den Küchen in Gastronomie und Hotellerie den Rücken zu, um auf den elterlichen Hof in Döhrel, zwischen Gaue und Maasen, zurückzukehren.

2013 übernahm sie den Betrieb, der sich einst auf den Anbau von Spargel, Erdbeeren und Kartoffeln spezialisiert hatte. Geblieben im Eigenanbau sind Gurken und Kartoffeln. Katrin Hake: „Wir haben uns auf den Hofladen konzentriert.“ Der, etwa 300 Meter von der Bundesstraße 214 entfernt, wirkt aufgeräumt, mit Bedacht sortiert.

Produkte von Direktvermarktern ins Angebot aufgenommen

Katrin Hake, die mit dem „Peter´s Hofladen“ den Schritt in die Selbstständigkeit wagte: „An guten Tagen brummt es hier.“ Nicht nur aufgrund der Nachfrage nach Eigenprodukten: „Wir haben uns neu aufgestellt und Produkte von anderen Direktvermarktern dazu genommen.“

Frische Landmilch gibt es vom Hof Griffel in Berkel, Heidelbeeren stammen von Husmanns aus Borstel, Erdbeeren, etwa, vom Hof Oltmann in Borstel, Eier vom Hof Boensch in Stadt.

Katrin Hake habe mit dem Schritt in die Selbstständigkeit einen Weg gefunden, ihren Beruf als Köchin und ihre Berufung als „Kind der Region“ mit Herkunft Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen, sagt sie.

Ausschließlich regionale Produkte

Das Gros der Produkte, die die Regale in dem etwa 40 Quadratmeter großen Verkaufsraum füllen, ist veredelt. „Vom Süßem bis zum Herben“, erklärt die 37-Jährige. An die 20 verschiedene Fruchtaufstriche aus Eigenherstellung hat sie im Angebot: Johannisbeer-, Trauben- oder auch Birnen-Gelee, Zwetschgengrütze und Fruchtaufstrich, der die Geschmacksrichtungen Rhabarber und Banane vereint. Katrin Hake kocht Spargel-Salat ein, genauso Bohnen-Salat, Gurkensalat, angereichert mit Oliven und Peperoni. Nicht zu vergessen verschiedene Gurken-Variationen. Die findet der Besucher des Hofladens unweit des eingekochten Apfelrotkohls und des Sauerkrautes. „Herb läuft immer besser“, weiß die Köchin. Gleiches gelte für den selbst gemachten Tomatenketchup und die unterschiedlichen Dips. Dass Katrin Hake Kartoffeln vom eigenen Hof vermarktet, erklärt sich von selbst.

Dass die 37-Jährige ausschließlich Produkte aus der Region verarbeitet, sagt sie, zahle sich aus. Wohl mit Blick auf die Qualität, aber genauso auf das Miteinander der Direktvermarkter. „Meine Produkte, etwa, werden auch an der Milchtankstelle der Familie Griffel angeboten.“ Nach und nach kristallisierte sich in „Peter´s Hofladen“ eine Stammkundschaft heraus; nicht nur aus der Region. „Es sind auch viele, die früher bei uns Spargel gekauft haben, und auch heute noch aus Verbundenheit bei uns vorbeigucken.“

Nein, mit „Peter´s Hofladen“ den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt zu haben, bereut die 37-Jährige nicht. „Für mich war es genau die richtige Entscheidung.“

oti

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