Jury trifft im Realisierungswettbewerb für die Sulinger Grundschule Entscheidung

Entwurf aus Düsseldorf vorn

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Mit einem Modell auf Basis des Entwurfes, der das Rennen gemacht hat: Jury-Vorsitzender Michael Schröder, Diplom-Ingenieur Jörg Ackermann (BPW Stadt- und Regionalplanung), Grundschulleiter Heiko Reese und Bürgermeister Dirk Rauschkolb.

Sulingen - Leicht haben sich die Jury-Mitglieder die Entscheidung nicht gemacht: Acht Stunden dauerte am Dienstag die Sitzung in der Alten Bürgermeisterei, gegen 19 Uhr wurde in einem Pressegespräch das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs „Umbau und Ergänzung der ehemaligen Sulinger Realschule ‚Am Deepenpool’ zu einer Grundschule mit Schulkindergarten“ bekannt gegeben.

„Ich freue mich, dass es ein aus meiner Sicht recht eindeutiges Ergebnis ist“, stellte Bürgermeister Dirk Rauschkolb fest, der sich bei seinen Jury-Kollegen und beratenden Fachleuten für ihre Mitwirkung bedankte. 77 Büros hatten die Unterlagen bis Ende Februar angefordert (wir berichteten), im Laufe des Prozesses reduzierte sich die Anzahl der Entwürfe, über die es am Dienstag zu befinden galt, auf neun. „Die Jury hat die Entscheidung in Unkenntnis der Urheber getroffen, die lediglich mit Tarnzahlen gekennzeichnet waren“, erläuterte Diplom-Ingenieur Jörn Ackermann vom Bremer Büro „BPW baumgart + partner, Stadt- und Regionalplanung“, das für die Stadt den Realisierungswettbewerb durchführte.

Der erste Preis, dotiert mit 24000 Euro, geht an die Arbeitsgemeinschaft (ArGe) Hayner Architekten und Friedrich Wittman Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf; 2. Preis (15000 Euro): ArGe „pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure“ und „Kuttner + Kahl Landschaftsarchitekten“; 3. Preis (10000 Euro): ArGe Architektencontor Agather Bielenberg, Koop & Lohmann Planungsgesellschaft und „Schoppe + Partner“ Freiraumplanung; 4. Preis (6000 Euro): ArGe Springmeier Architekten GbR und „lohrer.hochrein“ Landschaftsarchitekten. „Wobei jedes teilnehmende Büro auf jeden Fall einen fünfstelligen Betrag in die Planungen investiert hat“, merkte der Vorsitzende der Jury, Architekt Michael Schröder aus Bremen, an. Der Entwurf, der das Rennen gemacht hat, sieht vor, die Jahrgänge in zwei Gebäuden so unterzubringen, „dass sie sozusagen ihre eigene Welt haben, jeweils mit Teamräumen für die Lehrer einer Jahrgangsstufe“, erläuterte Jörn Ackermann. Bei der Aufteilung der Gebäude werde „Alt mit Neu verknüpft, das hat Ensemble-Wirkung“, befand Dirk Rauschkolb, „der Entwurf macht Lust, sich vorzustellen, wie die Schule in der Realität aussehen wird.“ Laut Michael Schröder hatte die Jury nur geringfügige Verbesserungsvorschläge zu diesem Entwurf, „zum Beispiel die Raumhöhe im kombinierten Aula/Mensabereich.“

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