Stadt Sulingen plant für 3. November

Informationsmesse bietet Wissenswertes zur Kinderbetreuung

Drei Frauen halten das Plakat zur Veranstaltung in die Kamera.
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Mit dem Plakat zur Veranstaltung werben (von links) Ina Katharina Schröder, Birgit Dullin und Silja Buhre für die Informationsmesse in der Alten Bürgermeisterei.

Sulingen – Bevor Eltern ihr Kind erstmals der Betreuung anvertrauen, ergeben sich viele Fragen. Antworten darauf verspricht die erste „Informationsmesse Kinderbetreuung“, zu der die Stadt Sulingen für Mittwoch, 3. November, in die Alte Bürgermeisterei einlädt.

Die Idee dazu sei eigentlich schon anderthalb Jahre alt, verrät Birgit Dullin, Leiterin des Fachbereichs Allgemeines und Soziales der Sulinger Stadtverwaltung. Wegen der Pandemie sei es im vergangenen Jahr nicht zu der Veranstaltung gekommen – und vom Stadttheater als Veranstaltungsort, wie es ursprünglich geplant war, habe man sich verabschiedet.

„Wir haben in Sulingen eine Vielzahl von Einrichtungen und Betreuungsangeboten“, stellt Birgit Dullin fest. So wüssten die Eltern oft nicht genau über Möglichkeiten, wo sie zu finden sind und welche Konzepte dahinter stecken Bescheid. Diese Informationen wolle man ihnen mit der Messe vermitteln – und das frühzeitig, bevor zum 1. Februar die Anmeldungen in den Kindertagesstätten für das kommende Kindergartenjahr gesammelt werden.

Alle Kindertagesstätten sind vertreten

Dazu werden am 3. November von 15 bis 20 Uhr im Erd- und im Obergeschoss der Alten Bürgermeisterei Vertreter aller Sulinger Kindertagesstätten präsent – sowohl der städtischen Einrichtungen als der freien Träger, also der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz und des evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbandes Grafschaft Diepholz. Der Kinderhort „Plumpaquatsch“ stellt sich vor, von den derzeit 13 in Sulingen tätigen Kindertagespflegepersonen wird eine Abordnung vor Ort sein, ebenso vertreten sind dann das Familiengesundheitszentrum, der Stadtelternrat der Kindertagesstätten der Stadt Sulingen und Fachleute der Stadtverwaltung. Sie haben zudem eine Präsentation zum Thema erstellt, die während der Messe abläuft. Vor Ort können die Eltern nicht nur Fragen stellen zu allen Themen rund um die Kinderbetreuung, sondern auch ihre Kinder gleich in einer der Einrichtungen anmelden; entsprechende Bögen werden vorgehalten.

Viele Eltern seien schon gut informiert, weiß Ina Katharina Schröder aus der Stadtverwaltung, aber manche seien unsicher und einigen sei nur die Kindertagesstätte in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft bekannt. Häufig spiele bei der Wahl der Einrichtung der Fahrtweg eine Rolle, weswegen sich die Eltern einen Platz in ihrer Nähe wünschen, ergänzt Birgit Dullin, und gerade für Berufstätige seien auch die Betreuungszeiten wichtig.

Bedarf für eine weitere Gruppe

Die einzelnen Informationsstände werden coronakonform mit Abstand platziert; den entsprechenden Standplan erstellt Auszubildende Silja Buhre, die auch schon das Plakat und den Flyer zur Messe erarbeitete. Eine Anmeldung zum Messebesuch ist nicht erforderlich. Für den Zutritt gilt die 3G-Regel, wonach nachweislich Geimpfte oder Genesene sowie aktuell negativ auf Corona Getestete die Messe besuchen dürfen. Die Kontaktdaten werden mit den gängigen Apps erfasst, im Inneren gilt Maskenpflicht.

Sorgen bereitet den Verantwortlichen die Zahl der verfügbaren Betreuungsplätze. Es gebe immer noch Kinder auf der Warteliste, räumt die Fachbereichsleiterin ein. Zwar hätten zwischendurch immer wieder freie Plätze vergeben werden können, weil Kinder mit ihren Familien aus Sulingen weggezogen oder nicht hergezogen seien, aber: „Wir müssen uns Gedanken machen über eine weitere Gruppe.“ Mittelfristig könne man nur über ein Provisorium reden. Es sei auch die Frage, ob sich Betreuungskräfte finden lassen – „es steht und fällt mit dem Personal.“ Grundsätzlich sei zumindest auch eine dritte Waldgruppe denkbar. „Wir machen uns Gedanken und müssen das mit dem neuen Stadtrat in die Wege leiten.“

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