Parlamentarischer Staatssekretär zu Gast im Palliativstützpunkt in Sulingen

Hospiz: Laumann informiert sich

Beim Besuch im Palliativstützpunkt in Sulingen – vorne Landtagsvizepräsident Karl-Heinz Klare, der parlamentarische Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig, Joachim von der Osten (Vorstand Verein Palliativstützpunkt im Landkreis Diepholz); hinten: Stadtratsmitglied Oliver Böhm, stellvertretender Landrat Volker Meyer, die Geschäftsführerin des Palliativstützpunktes Erika Thoben, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Mario Pschunder, die Vorsitzende des Vereins Palliativstützpunkt Annegret Stieglitz, Kreistagsabgeordneter Lothar Plumhof und Silke Stecker vom Vereinsvorstand. - Foto: Behling

Sulingen - Hoher Besuch im Palliativstützpunkt in Sulingen: Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege, informierte sich bei Vorstand und Geschäftsführung des Vereins Palliativstützpunkt im Landkreis Diepholz über dessen Pläne für die Einrichtung eines stationären Hospizes in Sulingen. Begleitet wurde Laumann von Bundestagsabgeordnetem Axel Knoerig, der den Besuch arrangiert hatte, den Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Klare und Volker Meyer, Kreistagsabgeordnetem Lothar Plumhof, dem Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Sulingen, Mario Pschunder sowie Stadtratsmitglied Oliver Böhm.

Vorsitzende Annegret Stieglitz, die Vorstandsmitglieder Joachim von der Osten und Silke Stecker sowie Geschäftsführerin Erika Thoben stellten das Projekt vor. Zuvor erkundigte sich Annegret Stieglitz jedoch nach der generalisierten Ausbildung, mit der die Trennung von Kranken- und Altenpflegekräften aufgehoben werden soll. Laumann befürwortet sie, „das Gesetz ist allerdings schwer umstritten. Wir haben die großen Wohlfahrtsverbände auf unserer Seite, aber die starken Privaten gegen uns.“ Laumann hält die Generalisierung der Ausbildung für erforderlich, um mehr Menschen für den Pflegeberuf gewinnen zu können – eigentlich nicht die CDU-Linie, merkte Volker Meyer an. „Aber das Gesetz wird kommen.“ Karl-Josef Laumann macht sich außerdem für die Einrichtung einer Kammer stark, die die Interessen der in den Pflegeberufen Beschäftigten vertreten soll.

Man habe sich im vergangenen Jahr im Verein Gedanken darüber gemacht, wie man die Palliativversorgung im Landkreis stärken und ausbauen kann, erinnerte Erika Thoben. Es entstand die Idee, ein stationäres Hospiz in Sulingen für die Versorgung Schwerstkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase aufzubauen, dessen Einzugsbereich auch die Landkreise Nienburg und Verden umfasst. Zu Beginn werden acht Plätze eingerichtet, mit der Möglichkeit, zu erweitern. Einzelheiten zu den Bauplänen und wann der Bau beginnen soll wurden am Mittwoch nicht genannt – mit Rücksicht darauf, dass der Sulinger Stadtrat erst am Donnerstag den Weg für den Bau per Beschluss ebnet. 

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