Herbstfest: Initiative lockt Vereine und damit Besucher in die Stadt

Das Konzept geht auf

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Herbstfest der Initiative: Die Besucher strömten Sonntag in Scharen in die Innenstadt.

Sulingen - Das Konzept der Werbegemeinschaft Initiative Sulingen, verstärkt Einrichtungen und Vereine zu motivieren, das Herbstfest mit verkaufsoffenem Sonntag als Plattform für Eigenwerbung zu nutzen, scheint aufzugehen: Neben Stammgästen, wie Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk, begaben sich am Sonntag auch andere Vereine und Firmen zum ersten Mal anlässlich eines Herbstfestes in die Innenstadt – und trugen neben Firmen, die nicht an der Langen Straße ansässig sind, mit ihren Angeboten nicht unwesentlich zur Attraktivität der Veranstaltung bei.

„Lloyd Shoes“ richtete sich am Froschbrunnen ein. Mitarbeiter des Schuhherstellers stellten die erst im vergangenen Jahr gegründete „Lloyd Kinderhilfe“ vor – und putzten Schuhe für den guten Zweck. Selbst die Geschäftsführer Thomas Wahle und Poul Haugaard Petersen griffen zu Tuch und Creme und baten um Zuwendungen für die Kinderhilfe. Mit dem Verein unterstützt „Lloyd Shoes“ unter anderem Projekte in Rumänien und Indien.

Olaf Hammer und Mathias Landwehr lockten mit einem Gewinnspiel und stellten mit ihren Mitarbeitern ihr Unternehmen „Heizungstechnik Sulingen“ vor. Mathias Landwehr: „Solche Veranstaltungen bieten sich an, um sich in Erinnerung zu rufen.“

Die Mitglieder der Motorsportgemeinschaft Sulinger Land (MSG) sehen das ähnlich und warben an der Langen Straße ganz gezielt um Nachwuchs für die Kartgruppe des Vereins. Karsten Kniehase: „Wir wollen zeigen, dass es uns gibt.“ Über das Kart führe der Einstieg in den Motorsport, erklärte der Jugendleiter. Neun Kinder seien aktuell in der Gruppe aktiv. „Da ist also noch Luft nach oben.“

Hatten die Mitglieder der MSG einen Pavillon zum Schutz ihrer Requisiten aufgestellt, zogen die Mitglieder des Lions Clubs Sulinger Land in eine Holzhütte ein und boten ihren selbst gemosteten Apfelsaft zum Kauf an. „Der Verkaufserlös kommt gemeinnützigen Zwecken zugute“, erklärte Dr. Claudia Blume. Martin Both sprach von 300 Litern, die man in den ersten drei Stunden des Herbstfestes an die Frau beziehungsweise den Mann gebracht habe.

Nicht ganz so erfolgreich waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse WKE3 des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup mit ihrem Projekt „Shopping-Queen“ (wir berichteten). Gerade mal vier Interessenten beteiligten sich an der Aktion. Klassenlehrer Philipp Warnath: „Auch so etwas gehört zum Lernprozess. Man muss mit Rückschlägen umgehen können.“ Der Adel wurde am Sonntag dennoch gekürt: „Shopping-Queen“ ist Anna Gaumann, „Shopping-King“ Tristan Brandt.

oti

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