Wünsche vom Erhalt der Klinik bis zur Verbesserung des ÖPNV

Heiligabendvormittag in Sulingens Kneipen

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Beste Stimmung am Vormittag in Sulingens Kneipen.

Sulingen - Von Carsten Schlotmann. Orstunkundige schütteln ungläubig den Kopf, für Alteingesessene ist es Kult: In Sulingen trifft man sich am Morgen des 24. Dezember in den Gaststätten der Altstadt; unter anderem im „Schwarzen Ross“ oder bei „Willi“.

Jung trifft auf Alt, Daheimgebliebene auf Rückkehrer mit Wurzeln in Sulingen, die die Festtage bei Verwandten und Bekannten verbringen. Im Gepäck haben alle Kneipengänger das Gleiche: Gute Wünsche für 2016 – für sich selbst und die Region. Michael Harimech denkt zuerst an die Stadt Sulingen. „Volle Kassen wünsche ich mir“, sagt der Ratsherr der Stadt. „Und, dass der Neubau der Grundschule nicht so teuer wird.“ Ein weitere Hoffnung des Kommunalpolitikers: „Dass sich weiter so viele Menschen ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit engagieren; wie etwa unsere Feuerwehrleute.“

Werner Adolph macht sich Sorgen um das Sulinger Krankenhaus: „Ob das in zehn Jahren noch geöffnet hat? Für mich sieht das nicht so aus. Ich wünsche mir, dass es der Politik gelingt, die ärztliche Versorgung in der Stadt auch langfristig sicherzustellen. Das darf man ja wohl erwarten.“ Michael Franke, wie Harimech Mitglied im Rat der Stadt Sulingen, nickt: „Dass das Krankenhaus mit seinen heutigen Angeboten erhalten bleibt. Es ist wichtig, dass wir den Bürgern, aber genauso den Mitarbeitern Sicherheit geben und die Diskussionen bald ein Ende nehmen.“

Kneipenbesuch am 24. Dezember ist Kult in Sulingen

Franke nimmt aber genauso die Kommunalwahlen im Herbst kommenden Jahres in den Blick: „Ich wünsche mir, dass sich für die Räte in der Region ausreichend qualitativ geeignete Kandidaten finden – speziell für das Sulinger Rathaus, damit hier weiter konstruktive Politik betrieben werden kann.“ Tochter Marina, die sich aktuell in der Berufsausbildung in Hannover befindet: „Der öffentliche Personennahverkehr in Richtung Nienburg ist doch sehr verbesserungswürdig; schön wäre es, wenn da endlich etwas getan wird.“

Kreistagsabgeordneter Lothar Plumhof hofft „auf weniger Egoismus“ und dafür „mehr Patriotismus“ der Menschen in der Region. „Wir müssen endlich mal das wertschätzen, was wir haben. Das ist nicht wenig.“ Ganz bescheiden gibt sich Fritz Meyer, Rentner und ehemaliger Mitarbeiter von Lloyd Shoes: „Nützt alles nichts. Ich bin wunschlos glücklich.“

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