Heiko Bodtke geehrt

Thema bei der Versammlung der Ortsfeuerwehr Ohlendorf: Einsatzbereitschaft

Geehrte, gewählte und verabschiedete Kameraden in der Ortsfeuerwehr Ohlendorf.

Ohlendorf - 30 Gäste konnte Ortsbrandmeister Bernd Runge im Hotel- und Gesellschaftshaus Märtens zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ohlendorf begrüßen. Er ließ das vergangene Jahr Revue passieren und erinnerte unter anderem an fünf Einsätze, fünf Wettbewerbe, bei denen auch ein Team aus Ohlendorf am Start war, sowie sieben Übungseinsätze, viele Übungstage und Arbeitseinsätze am und im Feuerwehrhaus.

Daneben haben sich zahlreiche Kameraden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Wehrbleck und an der Feuerwehrakademie fortgebildet, „um für die stetig steigenden Anforderungen im Gefahreneinsatz gut gerüstet zu sein“, lobte Runge.

Bei den Kreiswettbewerben gelang mit dem 2. Platz der Wiederaufstieg in die A-Gruppe und auch die Altersgruppe habe sich beachtlich auf Samtgemeindeebene geschlagen.

Kameradschaftspflege steht im Vordergrund

Bei allem Einsatz kam auch die Kameradschaftspflege nicht zur kurz. Wintermarsch, Doppelkopfabend und Spielenachmittag sowie Osterfeuer fanden guten Anklang. Das Feuerwehrhaus hat eine neue Heizung bekommen und die Kameraden haben in Eigenregie die Fahrzeughalle gedämmt und die Räume renoviert.

Die zahlreichen Wahlen für die Posten hatten allesamt einstimmige Ergebnisse. Hervorzuheben ist die Wahl von Sascha Holthus zum neuen Jugendfeuerwehrwart – auf Vorschlag der Jugendfeuerwehr Ohlendorf. Jens Meyer hatte nicht erneut kandidiert und wurde mit einem Präsentkorb und einem großen Dankeschön verabschiedet.

Heiko Bodtke erhielt die Ehrung für 25-jährige aktive Mitgliedschaft und Thomas Lober wurde von Samtgemeindebrandmeister Rolf Bollhorst zum 1. Hauptlöschmeister befördert.

„Gelebter Zusammenhalt“

Bollhorst berichtete über Aktivitäten der Samtgemeinde- und Kreisfeuerwehr. Grußworte sprachen Gemeindebürgermeister Günther Riedemann und 2. stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Sebastian Klare, der aus persönlicher Sicht den Einsatz bei der Hochwasserbekämpfung in Holle schilderte und den Dank der dortigen Menschen miterleben konnte: „Hilfe für die Menschen, aber auch für die Feuerwehrkameraden in Holle, das war gelebter Zusammenhalt.“

Ortsbrandmeister Runge regte zum Nachdenken an. Man müsse überlegen, wie man zukünftig die Einsatzbereitschaft erhalte, Neumitglieder gewinne, aber auch geeignetes Material zur Verfügung gestellt bekomme von der Samtgemeinde für die technisch immer anspruchsvolleren Aufgaben. Er dankte Rat, Verwaltung, Mitgliedern und Förderern der Feuerwehr.

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