Inklusionsgruppe des TuS Sulingen schnuppert Bundesligaluft

Um eine besondere Erfahrung reicher: Die Inklusionsgruppe des TuS Sulingen.

Sulingen - Die Handball-Bundesliga-Frauen des VfL Oldenburg sind seit Sonntagnachmittag um eine Fangruppe reicher: 25 Angehörige der Inklusionsgruppe der Abteilung Handball des TuS Sulingen verfolgten in der kleinen EWE-Arena die Bundesliga-Begegnung des VfL gegen die HSG Blomberg-Lippe (28:25).

Zustande gekommen war der Kontakt über Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH. Görgen hatte die Gruppe nach der Inklusions-Workshop des Handball-Verbandes Niedersachsen im März in Sulingen zu einer Begegnung ihrer Wahl nach Oldenburg eingeladen.

Unterstützt worden war der Ausflug der Gruppe durch die Lebenshilfe Grafschaft Diepholz, die den Transfer der Handballer mit und ohne Beeinträchtigungen ermöglicht hatte. Wiebke Wall, neben Martina Zimmermann Trainerin der Gruppe: „Für unsere Sportler war das Spiel ein tolles Erlebnis. Schon seit Wochen haben sie beim Training kaum noch über anderes gesprochen.“ Stefan Eickelmann, Leiter Marketing des VfL: „Der TuS Sulingen leistet mit seiner inklusiven Trainingsgruppe einen bemerkenswerten Beitrag zur Inklusion.“

Auch der VfL setze sich, nicht zuletzt durch die Kooperation mit den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg, für Inklusion ein. „Wir freuen uns daher, die Sportlerinnen und Sportler des TuS als unsere Gäste begrüßt haben zu dürfen.“ Heike Schünemann, Beschäftigte der „Delme“-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Sulingen und Handballerin der Gruppe: „Die Stimmung in der Halle war einfach nur toll. Das ein oder andere, werden wir jetzt sicher auch mal beim Training ausprobieren.“

Die Abteilung Handball des TuS Sulingen hatte erst im September vergangenen Jahres unter Mitwirkung der Lebenshilfe und der „Delme“ die Inklusionsgruppe ins Leben gerufen. Unterstützt worden war das Projekt in der Gründungsphase durch den Deutschen Handballbund und den Handball-Verband Niedersachsen. Aktuell trainieren in der Gruppe gut 35 Sportler – mit und ohne Beeinträchtigungen. oti

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