Zwangspause für Arbeiten genutzt

Hallenbad Sulingen: Vorbereitungen für den Neustart

Blick auf das leere Schwimmbecken im Hallenbad Sulingen.
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Bis auf Weiteres bleibt es ruhig im Hallenbad Sulingen, das innerhalb von fünf Tagen betriebsbereit sein könnte.

Sulingen – Das Hallenbad Sulingen ist momentan – wie viele andere Einrichtungen auch – geschlossen, und Bäderbetriebsleiter Bernhard Ehrich rechnet auch nicht damit, dass sich das bald ändert: „Ich fürchte, im Januar wird das nichts mehr.“

Dabei wäre eine Öffnung kurzfristig möglich, sobald die Corona-Verordnungen das wieder zulassen: „Wir sind immer im Standby-Modus.“ Zwar seien die Temperaturen im Bad abgesenkt, um Kosten zu sparen, aber innerhalb von fünf Tagen könne alles betriebsbereit sein. Ganz könne die Heizung ohnehin nicht ausgeschaltet werden, denn zum einen sei das bei den kühlen Temperaturen nicht gut für das Gebäude, zum anderen werde sie ja auch von der Pizzeria „Il Paradiso“ und der „Sule-Lounge“ benötigt.

Die Zeit der Schließung wurde genutzt. So seien notwendige Wartungsarbeiten vorgezogen worden, denn „wir sind davon ausgegangen, dass wir nach dem 10. Januar wieder öffnen dürfen und haben deswegen die entsprechenden Fachfirmen für diese Woche bestellt.“ Daneben würden an verschiedenen Stellen Malerarbeiten und „Schönheitsreparaturen“ ausgeführt sowie Reinigungsarbeiten vorgenommen.

Mitarbeiter in anderen städtischen Einrichtungen im Einsatz

Damit ist jedoch nicht das gesamte Bäderteam beschäftigt: Laut Andreas Eils, im Fachbereich II – Finanzen – der Sulinger Stadtverwaltung zuständig für die Bäder, sind während der Schließung Überstunden und Urlaubstage abgebaut worden. Außerdem werde ein Teil der Mitarbeiter in anderen städtischen Einrichtungen eingesetzt. Einige unterstützten in den Kindertagesstätten und im Hort, konkretisiert Bernhard Ehrich: „Das sind zwar keine ausgebildeten Erzieher, aber sie können mit Kindern umgehen.“ Ein Mitarbeiter sei für den städtischen Bauhof im Einsatz und die Reinigungskräfte würden zur Unterstützung an anderer Stelle eingesetzt, etwa in der Grundschule oder im Rathaus.

Diese Lösungen sollen jedoch kein Dauerzustand werden, wenn es nach dem Bäderbetriebsleiter geht: „Wir hoffen, dass wir bald wieder aufmachen dürfen.“

Dabei geht es nicht nur um den regulären Badebetrieb, sondern auch um die verschiedenen Schwimm- und Fitnesskurse. Die vor der Schließung begonnen Kurse würden gleich nach Wiederöffnung fortgesetzt, doch dabei dränge die Zeit: „Wenn wir im Februar weitermachen dürfen, schaffen wir es gerade, die Kurse bis zum Ende der Hallenbadsaison im April abzuschließen.“

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