Spekulationen auf Brandstiftung bisher nicht bestätigt

Fassungslosigkeit nach Großfeuer im Sportpark Sulingen

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Fassungslosigkeit am Morgen danach: Das Gebäude im Sportpark ist in der Nacht komplett ausgebrannt.

Sulingen - Fassungslosigkeit am Sonntagmorgen bei Passanten und Schaulustigen: Das Sportfunktionsgebäude im Sportpark der Stadt Sulingen mit dem Clubhaus des TuS ist in der Nacht zum Sonntag ausgebrannt.

Gegen 0.50 waren die Feuerwehren alarmiert worden. An die 200 Einsatzkräfte aus dem Bereich der Stadt Sulingen und ihren Ortsteilen sowie aus benachbarten Gemeinden bekämpften den Brand, evakuierten dabei auch Personen, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers noch in den Dachgeschosswohnungen befanden. Die evakuierten Personen übergaben die Feuerwehrleute den Mitarbeitern des Rettungsdienste, die sie vor Ort versorgten.

Nach übereinstimmenden Angaben von Ralf Schröder, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Sulingen, und den Brandermittlern der Polizeiinspektion Diepholz soll das Feuer in einer Holzhütte ausgebrochen sein, die der TuS Sulingen zwischen Zugang zum Stadion und dem Funktionsgebäude aufstellen lassen hatte. „Durch den starken Wind sprang das Feuer schnell auf den Dachstuhl des Gebäudes über“, erklärt Schröder.

Gemeldet wurde das Feuer dem Vernehmen nach durch zwei Jugendliche, die den Feuerschein von der Edenhalle aus gesehen hatten, in den benachbarten Sportpark eilten und selbst versuchten, zu löschen. Die Polizei geht von einem wirtschaftlichen Totalschaden an dem Gebäude aus. Spekulationen auf Brandstiftung wurden bisher nicht bestätigt. „Derzeit sind Beamte vor Ort, die die Ermittlungen aufgenommen haben. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen und werden das Wochenende über andauern.“

Bürgermeister Dirk Rauschkolb, der in der Nacht zu der Einsatzstelle gerufen worden war: „Der materielle Schaden ist für uns als Stadt sicherlich erheblich, wohl aber noch schwerwiegender für die Verantwortlichen des TuS Sulingen, die sich in den 25 Jahren in und mit ihrem Clubhaus eine Art Heimat aufgebaut haben.“ Ein Drittel des Gebäudes befindet sich im Eigentum der Stadt, zwei Drittel im Eigentum des TuS. Rauschkolb: „Am schlimmsten betroffen sind allerdings die Mieter, die nicht nur Hab und Gut verloren haben, sondern wohl noch lange mit den Erinnerungen an diese Nacht leben werden.“ Nachdem die Bewohner aus dem Gebäude evakuiert worden waren, wurden sie seelsorgerisch betreut.

Großfeuer im Sportpark Sulingen

Laut Ralf Schröder, nicht nur Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Sulingen, sondern auch Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr, der den Einsatz leitete, waren neben der Sulinger die Ortsfeuerwehren Klein Lessen, Lindern, Nordsulingen, Rathlosen und Groß Lessen an den Löscharbeiten beteiligt. Mitglieder der Ortsfeuerwehren Twistringen und Bassum unterstützten mit einem Drehleiterwagen beziehungsweise einer Hubarbeitsbühne. Schröder: „Wegen der starken Rauchentwicklung haben wir Atemschutzgeräteträger von der Unterstützergruppe Bassum und den Ortsfeuerwehren Maasen, Barenburg und Schwaförden angefordert“, zusätzlich den Schlauchwagen von der Ortsfeuerwehr Kirchdorf für die Wasserversorgung und die Angehörigen der Technischen Einsatzleitung Süd. Einsatzkräfte des Ortsverbandes Sulingen des Technischen Hilfswerkes leuchteten die Einsatzstelle aus. Die Angehörigen der Schnellen Einsatzgruppe Süd des Deutschen Roten Kreuzes kümmerten sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Kreisbrandmeister Michael Wessels sowie stellvertretender Abschnittsleiter Süd Detlef Nuttelmann machten sich vor Ort ein Bild vom Zusammenspiel der Rettungskräfte. oti

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