Übungsbetrieb beginnt am 4. Oktober

Gemischter Chor Sulingen: Auf der Suche nach einer neuen Heimat

Zwei Frauen stehen vor den verschlossenen Türen eines Gebäudes.
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Kein Weg führt aktuell für Dörte Uhlhorn (links) und Chorleiterin Christiane Brandt für Übungsabende in die Alte Bürgermeisterei in Sulingen.

Sulingen – Der Gemischte Chor Sulingen möchte am Montag, 4. Oktober, wieder den Übungsbetrieb aufnehmen. Allerdings nicht am gewohnten Ort: Vorerst hat die Gruppe für ihre Treffen Unterschlupf in der Seniorenwohnanlage „Mittendrin II“ des Sulinger Bauvereins gefunden.

Seit März 2020 habe der Chor nicht mehr geprobt, berichtet die Vorsitzende Dörte Uhlhorn. Tatsächlich habe sie im August zum ersten Mal alle Mitglieder wieder eingeladen, um sich mal wieder zu sehen, und weil es draußen gewesen sei, habe man miteinander einen Kanon gesungen. „Wir müssen mal wieder in Tritt kommen“, findet die Vorsitzende, „und alle haben gesagt, wie sehr sie das Singen vermissen.“

Dass es im Oktober wieder losgehen solle, sei klar gewesen – das Wo aber nicht: Von der Stadtverwaltung habe sie bei mehreren Anfragen nur gehört, dass die Stadt die Alte Bürgermeisterei weiter für eigene Veranstaltungen und für die des Kindergartens benötige, berichtet Dörte Uhlhorn. Dort hatte der Chor vor einigen Jahren – ebenso wie der Frauenchor, der Kinder- und Jugendchor oder das Ensemble „d.tonation“ – eine neue Heimat gefunden, nachdem das Bürgerhaus nicht mehr für Übungsabende zur Verfügung stand. „Es war sehr großzügig von der Stadt, uns hier kostenlos singen zu lassen“, betont Chorleiterin Christiane Brandt, „denn viele andere Chöre und Gesangsvereine müssen viel für ihre Räumlichkeiten zahlen.“

Vorübergehend Unterschlupf in „Mittendrin II“

Vorübergehend für Oktober habe man nun die Möglichkeit, im Gemeinschaftsraum von „Mittendrin II“ zu proben, jeweils montags von 19 bis 20.30 Uhr. Ein Chormitglied wohne in der Anlage und habe sein Klavier dort stehen, so Dörte Uhlhorn, und der Raum sei groß genug, dass die Mitglieder dort mit Abstand sitzen könnten. Dafür sei man dem Bauverein sehr dankbar, aber es sei noch nicht klar, wie es dann weitergehe.

Darüber hinaus wünscht sich der Chor Zuwachs für die derzeit rund 20 Mitglieder, insbesondere Herren, denn „wir sind ein gemischter Chor und möchten das auch gerne bleiben.“ Neueinsteiger müssten auch keine Noten lesen können, zumal Christiane Brandt vermutet: „Wir werden erst einmal ganz vorsichtig wieder anfangen müssen.“

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