„Stadtradeln“ vom 1. bis 21. Juni

Sulingen erstmals dabei: Gemeinsam mit Spaß Kohlendioxid einsparen

Klimaschutzbeauftragte Wiebke Blohm und Bürgermeister Dirk Rauschkolb fahren Rad.
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Für die Aktion „Stadtradeln“ in Sulingen werben Klimaschutzbeauftragte Wiebke Blohm und Bürgermeister Dirk Rauschkolb.

Sulingen – Gemeinsam Kohlendioxid einsparen und dabei Spaß haben – das ist das Ziel der Aktion „Stadtradeln“, an der sich im kommenden Monat erstmals auch die Stadt Sulingen beteiligt.

Die Initiative zur Teilnahme haben in der Stadtverwaltung Sulingens Klimaschutzbeauftragte Wiebke Blohm und Christina Hollmann angestoßen, berichtet Bürgermeister Dirk Rauschkolb. Auch von der Carl-Prüter-Schule sei der Wunsch zur Beteiligung an ihn herangetragen worden – die Schule könne nur teilnehmen, wenn auch die Kommune dabei ist. Bei dieser Kampagne des Klima-Bündnisses, dem auch die Stadt Sulingen angehört, gehe es darum, statt des Autos das Fahrrad zu nutzen. Das sei auch unter Corona-Bedingungen möglich, aber vor allem: „Es ist auch eine gute Gelegenheit, um mal wieder Spaß zu haben, denn Radfahren ist einfach eine schöne Sache.“

Es sei eine Gemeinschaftsaktion, „man kann sich damit als Stadt positionieren“, sagt Wiebke Blohm. Auch, weil Sulingen willens sei, das Fahrradfahren stärker in den Fokus zu nehmen und die Rahmenbedingungen dafür zu optimieren. Vor allem aber: „Jeder Kilometer mit dem Auto, der eingespart wird, ist ein positiver Kilometer für die Umwelt.“ Deswegen sollten die Teilnehmer auch nach der Aktion weiter mit dem Rad fahren, wünscht sich Wiebke Blohm.

Aktionszeitraum vom 1. bis 21. Juni

Der Aktionszeitraum erstreckt sich vom 1. bis 21. Juni. In diesen drei Wochen können die Teilnehmer sich in Teams zusammenfinden und ihre per Rad zurückgelegten Wege – ob zur Arbeit, zur Schule oder bei einer privaten Radtour – melden. Zur Verfügung stehen dafür die Internetseite der Aktion und eine eigene App; wer keinen Internetzugang hat, kann sich bei Bedarf die Erfassungsbögen für die drei Wochen auch im Sulinger Rathaus abholen und seine Werte von Hand eintragen.

Die Teilnahme sei nur als Team mit wenigstens zwei Mitgliedern möglich, betont Christina Hollmann, die zusammen mit Dörthe Meyer Simoes auch Ansprechpartnerin für Fragen rund um die Aktion ist. Im Rathaus hätten sich bereits die ersten Teams gebildet. Für Sulingen könnten nicht nur die Einwohner an den Start gehen, sondern „alle, die hier arbeiten, zur Schule gehen oder im Verein sind.“ Nicht nur würden die mehr als 1 700 teilnehmenden Städte gelistet, unterteilt nach Einwohnerzahl in fünf Größenklassen: Es gebe auch eine Sonderwertung für Kommunalparlamente. Auszeichnungen winken für die Kommunen mit den meisten Kilometern und das aktivste Parlament in der jeweiligen Klasse, außerdem erhält die beste „Newcomer-Kommune“ einen Preis. Als „kleine Motivation“ vergebe die Stadt Sulingen aber auch Preise für die aktivsten Sulinger Teilnehmer.

Bis zum Auftakt am 1. Juni ist zwar noch etwas Zeit, aber anmelden können sich Teams bereits jetzt, und wer keine passende Mannschaft in Sulingen findet, kann sich auch beim „offenen Team“ eintragen.

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