Geistliches Konzert des Frauenchores Sulingen mit Instrumentalbegleitung

Gotteslob in Wort und Musik

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Sängerinnen des Frauenchores und Mitwirkende des geistlichen Konzertes in der St. Nikolai-Kirche.

Sulingen - Der Frauenchor Sulingen hatte am Sonntagnachmittag zu einem geistlichen Konzert in die Kirche St. Nicolai geladen. Brigitte Böhm freute sich, knapp 100 Gäste begrüßen zu können.

Den musikalischen Auftakt machten Ulrike und Dr. Matthias Stephani (Violine) und Monika Zilke (Piano) mit dem Arioso aus der Triosonate G-Moll Nr. 6 von Georg Friedrich Händel: Ein festlicher Einstieg in den Konzertabend, laut Chorleiter Peter Knospe fröhliches Gotteslob in Wort und Musik.

Die Frauenchor hatte Sätze bekannter Komponisten einstudiert: In ihrem Programm fand sich etwa das Alleluia aus der Kantate 142 von Johann Sebastian Bach oder das Ave Maria von Giulio Romano Caccini.

Sie schlugen den Bogen zu zeitgenössischen Komponisten wie Sherri Porterfield (Kyrie) oder Lorenz Maierhofer („Auf allen Wegen“) oder Klaus Heizmann („Die mit Tränen säen“).

Getragen wurde der Chorgesang durch die Instrumentalbegleitung – wohlklingend arrangiert war etwa das „Benedictus und Alleluia“ von Johann Michael Haydn mit Streichern und Klavier.

Den Solo-Gesangs-Part übernahm Gudrun Kröger, die den Chor sporadisch begleitete. Sie war spontan für die ursprünglich angedachte Besetzung eingesprungen.

Das Instrumental-Trio verwöhnte die Ohren mit zwei Musikstücken von Michail Iwanowitsch Glinka (1804 bis 1857), der als Schöpfer einer eigenständigen klassischen Musik Russlands gilt. Im Anschluss war das Publikum gefragt, in den Kanon „Ehre sei Gott in der Höhe“ einzustimmen. Der Frauenchor beendete das Konzert mit den Abendlieder „Bleib bei mir, Herr“ (William Henry Monk) und „Wie die hohen Sterne kreisen“ (Werner Gneist).

Der Reiz der anderthalbstündigen Musikdarbietungen, die Chorleiter Knospe mit ausgesuchten geistlichen Texten verband, bestand in der Vielseitigkeit. Die 22 Sängerinnen des krankheitsbedingt ausgedünnten Frauenchors zeigten Freude und Engagement. Darüber, dass ihm die Töne hier und da zu entgleisen drohten – etwa beim Kyrie Canon (Andy Beck) – sah das Publikum großzügig hinweg.

„Unser Altersdurchschnitt steigt stetig an. Wir freuen uns, dass wir dieses Konzert gemeistert haben“, betonte Chorleiter Knospe. Erklärtes Ziel seien zwei Veranstaltungen im Jahr: das „Offene Singen“ und ein abendfüllendes Konzert.

mks

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