Bauausschuss geschlossen für Sanierung

Fußweg am Meierdamm soll gepflastert werden

Der Meierdamm in Sulingen soll in Kürze einen geklinkerten Fußweg erhalten. Foto: Bartels

Sulingen – Der Fußweg am Meierdamm in Sulingen ist vielen Anliegern und Nutzern bereits seit Längerem ein Ärgernis. Nun zeichnet sich eine Lösung ab: Auf seiner Sitzung am Montag empfahl der Ausschuss für Bau, Ordnung und Verkehr einstimmig die Sanierung des Weges gemäß dem Vorschlag der Stadtverwaltung.

Der sieht vor, den auf der südlichen Seite des Meierdamms vorhandenen Sandweg zwischen der Lindenstraße und dem Schlagbaum auf einer Breite von etwa 1,50 Metern mit einer Klinkerpflasterung zu befestigen; zwischen Schlagbaum und der Grabenquerung soll dagegen der Weg in voller Breite gepflastert werden.

Wie Christopher Nitsche aus dem Fachbereich Bauen und Ordnung erläuterte, sei man bei der Sanierung an die Vorgaben der unteren Denkmalschutzbehörde beim Landkreis Diepholz gebunden. Der Weg selbst sei zwar nicht denkmalgeschützt, aber die Sanierung dürfe die Denkmale in der Umgebung nicht beeinträchtigen. Daher könne man den Fußweg auch nicht verbreitern, da die bestehende „Katzenkopf-Pflasterung“ des Meierdamms nicht angetastet werden dürfe.

Festgelegt habe der Landkreis zudem die Art der Pflasterung: Verwendet werden sollen „Bockhorner bunt ohne Fase“, ähnlich den Klinkern, die beispielsweise vor der Alten Bürgermeisterei verlegt seien. Diesmal werde aber die Variante mit der höchsten Rutschfestigkeit gewählt.

Den Bereich zwischen Schlagbaum und Grabenquerung habe man in die Planungen mit einbezogen, um dem Bauhof die Arbeit zu erleichtern. Bislang sei es nach jedem Starkregenereignis so, dass der Bauhof über mehrere Stunden die Abflussrinne vor der Brücke reinigen müsse, weil aus dem abschüssigen Meierdamm Sand hineingespült werde. Das wolle man durch die Pflasterung eindämmen.

Insgesamt rechne die Verwaltung für die Sanierung mit Kosten von rund 50 000 Euro, was aus den Mitteln des Haushalts-Teilplans Gemeindestraßen getragen werden solle.

Dem Verwaltungsvorschlag stimmten die Mitglieder einstimmig zu; Elisabeth Wamhoff (SPD) betonte jedoch, dass daraus nicht abgeleitet werden solle, dass auch der Weg rund um das Nördliche Suletal gepflastert werde: „Das ist bewusst naturnah angelegt worden, und das soll auch so bleiben.“ 

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