Freibäder in Barenburg, Kirchdorf, Siedenburg und Sulingen am Freitag gut besucht

Badespaß im Sulinger Land ist garantiert

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Noch Platz gut mehr Gäste hätte man im Naturfreibad Kirchdorf.

Sulinger Land - Deutlich über 30 Grad, der Schweiß rinnt – Zeit für einen Freibadbesuch. Das denken sich am Freitag auch etliche Bürger im Sulinger Land. Um 14.30 Uhr ist es noch ruhig im Freibad Siedenburg. Einige Damen ziehen Bahnen, Kiara, Dennis und Kiara kämpfen derweil um die Schwimmnudel. Schwimmmeister Heiner Jüttner hat noch nicht viele Badegäste begrüßen können in dieser Saison – und der Saisonkartenverkauf läuft jetzt, im Juni, erst an. Zwar seien die Nächte kalt, aber die Frühschwimmer lassen sich davon nicht abhalten. Und die Jüngsten freuen sich über 27 Grad im Planschbecken.

15 Uhr, Naturfreibad Kirchdorf. Gäste aus Stuttgart und Kassel legen eine Pause auf dem idyllischen Gelände ein. Badeaufsicht Jürgen Humke sitzt an strategischer Stelle, um die weitläufige Wasserfläche im Blick zu haben. Badegäste sind vornehmlich Kinder und Jugendliche. Ihre Zelte auf dem benachbarten Sportareal aufgeschlagen hat ein Fußballteam aus Leteln bei Minden. Die Kicker testen Rutsche, Wasserball und Sprungturm. Nils leiht sich derweil einen kleinen Ball aus bei Jürgen Humke. Wie ist denn das Wasser? „Geht“, sagt der Neunjährige aus Kirchdorf. Gut ist das Wasser sogar, denn im Vergleich zu einigen Jahren zuvor kann man auf den Grund gucken, es gibt keine Algen, die das Badevergnügen trüben. Allein das abendliche Froschkonzert zeugt von großem Orchester auf dem Gelände. Die „Seeterrasse“ am Kiosk ist beliebter Treffpunkt, auch ohne Schwimmeinheit.

Abkühlung in den Freibädern im Sulinger Land

15.45 Uhr im Freibad Barenburg. Ursel Bornkamp an der Kasse – das ist während der Saison ein tägliches Bild. Im Kiosk trudeln Slush-Bestellung und Pizza-Order im Minutentakt ein. Keiner aber hat an den Kuchen gedacht für Schwimmmeister Roland Gomille, der an diesem Tag, mit allen über 400 Badegästen, seinen 55. Geburtstag feiert. „Super Tag, super Wetter“, freut sich die Frohnatur. Viele Gäste stammen aus Nordrhein-Westfalen und verbringen den Brückentag im Nahziel Niedersachsen statt auf irgendeiner Autobahn im Stau. Gomille verrät, dass das beliebte Abendschwimmen nach Ende der Saison auch in diesem Jahr angeboten wird. „Wimmelbild“ nennt ein Badegast den Anblick des vollen Nicht-Schwimmers, in den die Riesenrutsche immer wieder neue Gäste spült.

16.30 Uhr, Freizeitbad Sulingen, Bäderbetriebsleiter Bernhard Ehrich hat Aufsicht. Knapp 800 Tagesgäste sind es zu diesem Zeitpunkt: Dank der Unterstützung der Wasserwacht wird der Ansturm der Wasserratten bewältigt. Der Rest des Teams nimmt am Betriebsausflug der städtischen Angestellten teil. Trend im Freizeitbad: Auf Knien die Rutsche runter, Muskelspiele in der Sonne, Wasserspiele wie annodazumal (nass spritzen, reinschubsen, untertauchen). Man kann sich aber auch einen Strandkorb mieten oder das Kartenspiel mitbringen.

Die Schwimmmeister sind an allen Standorten Helfer im Ernstfall, spenden Trost oder Sonnenmilch. Die Freibäder sind beliebter Treffpunkt. Noch. Die Freibadunterhaltung ist (meist) ein Zuschussgeschäft, die Bürger haben mit ihrem Besuch die Chance, für den Erhalt der Bäder zu sorgen.

sis

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