Fachausschuss empfiehlt Zuschuss

Unterstützung für Umrüstung des Flutlichts beim FC Sulingen in Aussicht

Flutlichtmasten auf dem Sportplatz des FC Sulingen.
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Auf LED-Technik soll das Flutlicht für zwei Plätze auf der Anlage des FC Sulingen in Nordsulingen umgerüstet werden.

Sulingen – Einstimmig empfahlen am Dienstagabend die Mitglieder des Sulinger Ausschusses für Bau, Ordnung und Verkehr, im Haushalt der Stadt für 2021 einen Zuschuss an den Fußball Club Sulingen in Höhe von 15 000 Euro zu berücksichtigen.

Laut Andreas Nordloh, Leiter des Fachbereichs III – Bauen, Planung und Ordnung – der Stadtverwaltung, seien auf einem der Plätze des Vereins in Nordsulingen die Flutlichtmasten abgängig, und der Austausch solle verbunden werden mit der Umrüstung der Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik. Die Kosten dafür belaufen sich, wie dem Antrag zu entnehmen ist, auf rund 67 000 Euro: Ausgetauscht werden soll das Flutlicht für zwei Plätze, zusätzlich sollen zwei Strahler so angebracht werden, dass auf einem dritten Platz wenigstens der Trainingsbetrieb unter Beleuchtung möglich ist. Für dieses Projekt werde der FC Sulingen auch Fördermittel von Kreissportbund und Landessportbund beantragen, schreibt der Vorsitzende Lars Grunert im Antrag.

Bisher seien der TuS Sulingen und der SV Lessen bei ihren Modernisierungsmaßnahmen jeweils mit 7 500 Euro pro Platz von der Stadt unterstützt worden, erinnerte Nordloh, analog dazu sehe der Beschlussvorschlag der Verwaltung eine Summe von 15 000 Euro vor, weil es um zwei – eigentlich zweieinhalb – Plätze gehe.

Verschiebung als nicht zielführend empfunden

Die Gruppe „Die Grünen / Die Partei“ unterstütze den Vorschlag, sagte Guido Wagner, aber sie schlage angesichts der Haushaltssituation vor, die Maßnahme zu verschieben.

„Wir können dem Vorschlag folgen“, stellte Elisabeth Wamhoff (SPD) fest. Es sei zudem die Frage, ob das Verschieben in das Jahr 2022 wirklich helfe.

Eher eine große als viele kleine Maßnahmen überdenken

Es sei nicht zielführend, viele kleine Maßnahmen zu schieben, merkte Walter Legler für die Gruppe „CDU / Bürger erreichen“ an: „Wenn man etwas umsägt, dann die dicken Bäume.“

Grundsätzlich müsse es darum gehen, einen genehmigungsfähigen Haushalt zu verabschieden, mahnte Bürgermeister Dirk Rauschkolb. Es werde noch eine Vielzahl an Anträgen hereinkommen. Daher müsse man sich über die generelle Herangehensweise unterhalten: „Wenn wir mit dem Verschieben anfangen, können wir eine ganze Menge schieben, aber das führt hier nicht zum Ziel.“

Konzept für Modernisierungen fehlt

Die Vereine seien bisher fair behandelt worden und sollten das auch weiterhin werden, daher müsse mit ihnen über ein grundsätzliches Konzept für anstehende Modernisierungen gesprochen werden.

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