Standort erweitert um Lager- und Produktionshalle

Rako Maschinenbau in Sulingen: Erweiterung als Puffer für unsichere Zeiten

Marion und Jürgen Radeke in der neuen Halle neben Röhren aus der eigenen Produktion.
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In der neuen Halle: Marion und Jürgen Radeke.

Sulingen – Der Neubau ist bezogen: Die Rako Maschinenbau GmbH & Co. KG hat ihren Standort am Hasseler Weg in Sulingen um eine Lager- und Produktionshalle erweitert.

Innerhalb von nur vier Monaten sei die Halle errichtet worden, freut sich Geschäftsführer Jürgen Radeke: „Dafür gebührt dem Landkreis ein Lob für die schnelle Abwicklung, aber auch den bauausführenden Firmen.“ Einzig die Außenanlagen seien noch nicht fertiggestellt, denn „jetzt bremst der Winter, aber wir hoffen, dass Ende Februar alles fertig ist.“

Gedacht ist das Gebäude mit einer Fläche von 600 Quadratmetern sowohl für die Produktion als auch als Lagermöglichkeit. Dafür sei eigens eine Krananlage integriert, und bei den Planungen sei die Halle auch so ausgerichtet worden, dass es auf dem Dach optimale Bedingungen für eine 40-kW-Photovoltaikanlage gebe, deren Strom für das Gebäude genutzt werden solle. Mit dem Anbau kann das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Lindern hat, auch auf die bisherige Produktionsstätte im Sulinger SUN-Park verzichten. Vier Mitarbeiter seien hier tätig. Da man hauptsächlich für die Landwirtschaft produziere, dauere die Hauptsaison von Jahresanfang bis zum Beginn der Ernte, ergänzt Marion Radeke, und in diesem Zeitraum könnten es auch mehr Mitarbeiter sein.

Rohre wie diese zählen zu den Rako-Produkten.

Seit 2018 nutzt Rako die Immobilie am Hasseler Weg, die bis dahin Sitz von Wolter Metallbau war. Die Erweiterung sei lange geplant gewesen, schon vor Corona, berichtet Marion Radeke. Während der Pandemie habe man darüber nachgedacht, ob an den Planungen festgehalten werden soll. „Rückblickend sind wir aber froh, die Entscheidung für den Bau getroffen zu haben.“ Die alte Halle sei definitiv zu klein gewesen, und nun müsse nichts mehr draußen gelagert werden.

„Wir sind froh, dass die Auftragslage trotz Corona gut ist“, führt Jürgen Radeke weiter aus, aber die Pandemie bringe auch Unsicherheiten mit sich. So wirke sich die Situation auf die Stahlpreise aus, auch die Lieferketten hätten sich verlängert: „Die Lieferzeiten, beispielsweise für Rohstoffe, sind länger geworden. Das können wir durch die erweiterten Lagerkapazitäten besser puffern, indem wir Reserven bilden, um unsere Kunden weiter bedienen zu können.“

Blick auf die neue Lager- und Produktionshalle der Rako Maschinenbau GmbH & Co. KG in Sulingen.

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