Erste von vier Präventions-Veranstaltungen am 11. Juni

Forum Glücksspielsucht

Stellen das Programm vor: Karsten Wenisch (Einrichtungsleiter TAFF), Hubertus Humpert (zweiter Vorsitzender Blau Wahl) und Erik Walsemann (Glückspielsuchtpräventionsfachkraft und Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht des Diakonischen Werkes, v.l.).
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Stellen das Programm vor: Karsten Wenisch (Einrichtungsleiter TAFF), Hubertus Humpert (zweiter Vorsitzender Blau Wahl) und Erik Walsemann (Glückspielsuchtpräventionsfachkraft und Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht des Diakonischen Werkes, v.l.).

Sulingen - „Gerne wird mit der Hoffnung auf den ‚schnellen Gewinn‘ Werbung gemacht“, sagt Erik Walsemann, Glückspielsuchtpräventionsfachkraft und Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht des Diakonischen Werkes. „Doch wer sich auf diese Versprechungen einlässt und regelmäßig spielen geht, kann abhängig werden. Nicht selten ohne fatale Folgen für Betroffene und Angehörige.“

Die Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht, die des Sozialpsychiatrischen Tageszentrums „TAFF“ und die Mitglieder des Vereins Blau Wahl setzen auf Prävention, rufen das Forum Glücksspielsucht ins Leben. Auftakt ist am Mittwoch, 11. Juni, um 19 Uhr. Das Thema, das Betroffene, Angehörige und Interessierte in den Räumen von „TAFF“ erörtern sollen: „Formen der Glücksspielsucht.“ Es folgen drei weitere Veranstaltungen: „Gewonnen – positive Aspekte des Glücksspiels“ am Mittwoch, 9. Juli, „Wie gewonnen, so zerronnen – negative Aspekte des Glücksspiels“ am Mittwoch, 17. September, sowie „Tu was – Hilfe und Behandlungsmöglichkeiten bei Glücksspielsucht“ am Mittwoch, 15. Oktober. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 19 Uhr.

Ideengeber der Veranstaltungsreihe sind Hubertus Humpert (Blau Wahl) und Karsten Wenisch („TAFF“), die mit ihrem Wunsch, ein Forum in Sulingen anzubieten, an Erik Walsemann herangetreten waren.

Walsemann: „Geldspielautomaten in Spielhallen, Poker im Internet, Casinoapps auf dem Handy und Tipplisten in Sportvereinen ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg für Jugendliche und Erwachsene in das Glücksspiel.“ Erfolgserlebnisse und Geldgewinne wirkten belohnend und würden zum Weiterspielen anregen. Aber: „Harmlose Kleinbeträge summieren sich schnell. Der Übergang vom unproblematischen hin zum problematischen Spielen verläuft meist schleichend. Wenn der Betroffene bemerkt, dass er ein Problem hat, ist es meistens schon zu spät.“

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