Sulinger Gewerbegebiet Vorwerker Heide: Erschließung im ersten Bauabschnitt vor Abschluss

Erste Grundstücke sind verkauft

Der künftige Straßenverlauf im ersten Bauabschnitt des Gewerbegebiets ist erkennbar.
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Der künftige Straßenverlauf im ersten Bauabschnitt des Gewerbegebiets ist erkennbar.

Sulingen – Das Gewerbegebiet „Vorwerker Heide“ in Sulingen nimmt Gestalt an: In den vergangenen Tagen ließen sich Baufahrzeuge auf dem Gelände beobachten. „Seit letzter Woche wird die Erschließung im ersten Bauabschnitt abgeschlossen“, erläutert Andreas Nordloh, Leiter des Fachbereichs III – Planen, Bauen, Ordnung – der Sulinger Stadtverwaltung.

Der Unterbau für die Zuwegung ist angelegt, die Abwasserschächte sind gesetzt, und nun folge die Deckschicht auf den Straßen. Die Einstellplätze entlang der Straßen würden jedoch erst angelegt, wenn klar ist, wo die Zufahrten zu den einzelnen Grundstücken sind, ergänzt Wiebke Blohm, Teamleiterin Bauplanung und Bauordnung.

Für die Erschließung des zweiten Bauabschnitts läuft laut Andreas Nordloh gerade die Ausschreibung. Ende des Monats erfolge die Eröffnung der Angebote, im November würden die Aufträge vergeben.

Positive Neuigkeiten gibt es bezüglich der Vermarktung der Flächen: „Die ersten Grundstücke sind verkauft“, meldet der Fachbereichsleiter. Namen könne er nicht preisgeben, aber der erste Eigentümer habe sein Grundstück bereits für weitere Arbeiten vorbereitet. Mit weiteren Bewerbern stehe die Stadt in Verhandlungen, und nach und nach werde mit den übrigen Interessenten Kontakt aufgenommen, um die Details zu klären.

Grundsätzlich sei die Vermarktung allerdings schwierig, denn durch die Bewerbung als Standort der geplanten Zentralklinik sei mehr als ein halbes Jahr verloren gegangen, gibt Nordloh zu bedenken. Als die Stadt die Bewerbung vorbereitet hat, hätten alle Interessenten, unabhängig vom Stand ihrer Planungen, ihr Vorhaben im Interesse der Stadt zurückgestellt. „Deswegen kommen wir den Interessenten jetzt auch entgegen und drängen sie nicht, zumal zwischenzeitlich ja auch noch Corona hinzugekommen ist; wir sind aber sehr optimistisch.“

Es gebe auch noch genügend Platz für weitere Projekte: „Die Fläche von 13,5 Hektar ist perspektivisch angelegt.“ Das Regenrückhaltebecken und die Straßengrundstücke seien schon komplett herausgemessen worden.

Wann die ersten Gebäude im Gewerbegebiet stehen, lässt sich noch nicht prognostizieren: „Die Interessenten können ja jetzt erst die Unterlagen vom Architekten und den Bauantrag fertigstellen lassen“, erläutert Wiebke Blohm. Fest stehe aber, dass in der „ersten Reihe“ Betriebe angesiedelt würden, die den Standort attraktiver machen und für Belebung sorgen. Was die Aussichten auf Gastronomie angeht, gelte derzeit aber noch Zurückhaltung: „Wir haben uns die Internetseiten der großen Anbieter angesehen, und sie alle haben ihre Expansionspläne aktuell auf Eis gelegt.“

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