Die 19 Parzellen im Sulinger Baugebiet „Im Langel II“ sind vergeben

Erste Baustellen werden eingerichtet

Das Regenrückhaltebecken für das Baugebiet entsteht, während direkt daneben bereits die ersten Baustellen eingerichtet werden.
+
Das Regenrückhaltebecken für das Baugebiet entsteht, während direkt daneben bereits die ersten Baustellen eingerichtet werden.

Sulingen – Sulingen wächst weiter: Das Baugebiet „Im Langel II“ im Westen des Mittelzentrums hat das Angebot der Stadt für Häuslebauer um 19 Parzellen erweitert.

Vermarktet wird das Areal durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG), und deren Geschäftsführer Michael Hanke sagt: „Das Baugebiet hat mich knapp fünf Jahre Zeit gekostet.“ 2016 habe er die Gespräche mit den drei Eigentümern aufgenommen, nachdem der Bereich bereits im Flächennutzungsplan als Baugebiet vorgesehen war. Ende 2017 konnte er die Flächen erwerben, und Anfang 2018 stellte er den Antrag auf Ausweisung als Baugebiet. Nachdem Mitte 2019 alles rechtskräftig gewesen sei, habe er die Interessenten angeschrieben. Mittlerweile sind alle Bauplätze vergeben, die Anfang dieses Jahres begonnene Erschließung ist abgeschlossen, und die ersten Baustellen werden bereits eingerichtet. Etwa die Hälfte der neuen Eigentümer wolle noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen und strebe an, bis Weihnachten einen abgeschlossenen Rohbau zu haben, um dann im kommenden Jahr einziehen zu können.

Durch das Baugebiet führen künftig zwei Straßen: In die Straße „Im Langel“ mündet die neue Havelstraße, die parallel zur Neißestraße verläuft. Am nordöstlichen Ende des Baugebiets verbindet der Saaleweg künftig die Havelstraße und die Neißestraße. Das Gebiet umfasst eine Fläche von 16 000 Quadratmetern, wovon 13 000 Quadratmeter sich auf die Bauplätze verteilen mit einer Größe zwischen 638 und 728 Quadratmetern; der 20. „Bauplatz“ beherbergt das Regenrückhaltebecken.

Die Vorgabe für die Flächen sei, dass maximal 30 Prozent des Grundstücks bebaut werden dürfen – in eingeschossiger Bauweise, erläutert Hanke: „Das Ziel ist, Baugrundstücke für junge Familien zu erschließen – nicht für Kapitalanleger.“ Daher habe er auch nur gut 50 ernsthafte Interessenten informiert.

Die Nachfrage nach Bauland sei weiterhin da, und momentan sei die STEG an der Grenze dessen, was im Flächennutzungsplan möglich ist. Das Schaffen neuer Baugebiete werde aber nicht einfacher, aufgrund der bürokratischen Hürden – allein schon, wenn es darum gehe, dem Landkreis den Bedarf für weiteres Bauland zu verdeutlichen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Japanische Roadsterträume in Italien

Japanische Roadsterträume in Italien

Playstation 5 und Xbox Series im Überblick

Playstation 5 und Xbox Series im Überblick

Mit Kindern durchs Ruppiner Land

Mit Kindern durchs Ruppiner Land

Federgras in Hülle und Fülle

Federgras in Hülle und Fülle

Meistgelesene Artikel

Corona-Infektionen in Sulingen: Weitere Grundschulklasse in Quarantäne

Corona-Infektionen in Sulingen: Weitere Grundschulklasse in Quarantäne

Corona-Infektionen in Sulingen: Weitere Grundschulklasse in Quarantäne
Dreieinhalb Millionen für das Werk in Drebber

Dreieinhalb Millionen für das Werk in Drebber

Dreieinhalb Millionen für das Werk in Drebber

Kommentare