Kulturverein Sulingen meldet steigende Besucherzahlen und hohe Auslastung

Die erfolgreichste Saison

Der Vorstand mit Geschäftsführerin Ariane Hanselmann (stehend) blickte auf die bisher erfolgreichste Saison – und auf die neue.

Sulingen - Die Führungsriege des Kulturvereins Sulingen blickte bei der Mitgliederversammlung am Freitag in zufriedene Gesichter – kein Wunder angesichts ihres Fazits, dass noch „keine Saison so erfolgreich war wie die letzte“.

Vorsitzender Gunter Koop beleuchtete die Entwicklung der letzten vier Jahre: Die jährliche Besucherzahl stieg von 2 446 auf 6 334 Personen, die Auslastung von 45 auf 87,12 Prozent. Die Veranstaltungen im Stadttheater waren mit einer durchschnittlichen Belegung von 91 Prozent in der vergangenen Saison frequentiert wie nie zuvor. Offenbar habe man auch die Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ erreicht, sagte Geschäftsführerin Ariane Hanselmann. 64 verkaufte Abonnements („Mein erstes Abo“) seien ein deutliches Zeichen. Der Kulturverein konnte seinen Jahresumsatz in den letzten Jahren verdoppeln. Hanselmann: „Wir haben ein stattliches Plus erwirtschaftet, wir können großzügig einkaufen.“

Die Mitglieder belohnten die überaus positive Bilanz mit Applaus. Die allgemeine Zufriedenheit schlug sich auch bei den Vorstandswahlen nieder. Das Gremium stellte sich geschlossen zur Wiederwahl und die Mitglieder signalisierten uneingeschränkte Zustimmung. En bloc wurden Gunter Koop, Stephan Timpke, Meike Brettschneider, Karin Michaelis-Hatje, Karin Altrogge, Helga Becker und Jutta Koelble-Boelke für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Verstärkt wird das Gremium von Verwaltungsvertreterin Birgit Dullin und Michael Harimech (Stadtrat).

In einer Gedenkminute würdigte Gunter Koop Verdienste und Engagement von Othmar Lemke-Kurscheidt, der am 20. März verstorben war. Der langjährige Geschäftsführer habe die Arbeit des Vereins entschieden mitgeprägt. Koop: „Auch wenn die Wege manchmal strittig waren: Wir hatten immer das gemeinsame Ziel, die Kultur vor Ort zu fördern.“

Mit Spannung erwartet wurde der Ausblick auf die neue Saison. Im Detail stellten die Vorstandsmitglieder die „großen“ Theaterstücke vor. Vielversprechend klingt etwa das Schauspiel „Terror“ von Ferdinand von Schirach: Das Publikum wird in der Pause per Stimmzettel über den Verlauf der Handlung entscheiden. Nach bewährtem Konzept setzt der Kulturverein auf eine Mischung aus heiteren, politisch-satirischen und klassischen Stücken. Erstmals seit langer Zeit wird wieder eine Musical-Produktion im Programmheft zu finden sein. Unter der Rubrik Kabarett/Comedy werden Altmeister Hans Scheibner und die Newcomer Florian Schroeder und Markus Krebs in Sulingen gastieren. Die junge Generation kann sich auf das Kindermusical „Peter Pan“ und auf ein Wiedersehen mit den „Olchis“ freuen. Die Resonanz auf Kammermusikveranstaltungen war im zurpckliegenden Jahr verhalten. „Wir werden sie dennoch anbieten“, kündigte Ariane Hanselmann an und bat die Mitglieder, sich auch auf diese Angebote einzulassen. Für das traditionelle „Konzert zwischen den Jahren“, das aus organisatorischen Gründen auf den 19. Februar 2017 verschoben wird, wurde Moya Brennan gebucht. Zum Auftakt der Saison wird das A-cappella-Comedy-Quartett „LaLeLu“ 4. September die Vorpremiere ihres neuen Programms zeigen. „Die Mitglieder haben den ersten Zugriff“, kündigte Ariane Hanselmann an, „die Abo-Plätze sind bis zum 7. Juli reserviert.“

Der offizielle Vorverkauf beginnt am 8. Juli.

mks

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