Förderverein unterstützt Zimmerausstattung

Entspannung für Kinder und Eltern nach Operation in der Klinik Sulingen

Eine Gruppe von Menschen steht in einem Aufwachzimmer um einen Entspannungssessel herum.
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Im neuen Entspannungssessel nimmt Chefarzt Dr. Jens Peters Platz, umgeben von (von links) Geschäftsführer Uwe Lorenz, Klinikmanager Lukas Mählmann, Pflegedienstleiter Kai Klapproth, Franzis Lütke-Laxen (Ambulantes Operieren) und für den Klinikförderverein Mario Pschunder.

Sulingen – Im neuen Entspannungssessel nimmt Dr. Jens Peters, Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie in der Klinik Sulingen, nur für das Foto Platz, denn gedacht ist er vor allem für wartende Eltern im neuen „Kinderzimmer“ von Station 1 der Klinik.

Finanziert wurde der Sessel mithilfe des Fördervereins der Klinik, der knapp 650 Euro für die Ausstattung des Raumes zur Verfügung stellte. Im vergangenen Jahr sei schon ein Aufwachraum für ambulante Operationen eingerichtet worden, erläutert Klinikmanager Lukas Mählmann. Meist seien das Erwachsene, die sich hier von einem vor allem orthopädisch-chirurgischen Eingriff erholten, bevor sie später am Tag den Heimweg antreten. Die Kinder unter den ambulanten Patienten sollten aber nicht hier neben fremden Erwachsenen aufwachen, so Mählmann, deswegen hätten sich die Mitarbeiter Gedanken gemacht.

Das Ergebnis ist das „Kinderzimmer“: Ein separater Raum, der bewusst weniger nüchtern als andere Zimmer gestaltet wurde. Hier können die Eltern während der Operation ihres Kindes abwarten – und dabei den Entspannungssessel nutzen. Für die Aufwachphase stehen zudem Spielzeug, Buntstifte und Malbücher bereit sowie ein Fernseher mit kinderfreundlichem Programm.

Herauskommen aus der Krankenhausatmosphäre

„Das ist wichtig, um so ein bisschen aus der sterilen Krankenhausatmosphäre herauszukommen und die Mutter-Kind-Freundlichkeit zu betonen“, sagt Pflegedienstleiter Kai Klapproth, denn „die Operation ist ohnehin schon eine aufregende Sache.“

Genutzt werden kann der Raum seit gut acht Wochen, und der Sessel ist seit etwa vier Wochen vor Ort. „Das wird sehr positiv angenommen“, weiß Franzis Lütke-Laxen aus dem Kreis der Mitarbeiter des Ambulanten operierens, „die Kinder haben da ihre Ruhe.“

In Sulingen die meisten Kinder unter den Patienten

„Das ist eine gute Idee und etwas Besonderes“, findet auch der Chefarzt, zumal man relativ viele Kinder unter den Patienten habe.

Sulingen sei der Standort, „wo wir die meisten Kinder haben“, fügt Uwe Lorenz, Geschäftsführer der Kliniken im Landkreis, deswegen gebe es solch ein Zimmer an den übrigen Standorten nicht. Es werde auch weiter Investitionen im Sulinger Krankenhaus geben, denn „wir wollen es gut erhalten.“ Dabei freue man sich auch über jede Spende.

Ideen gebe es dafür bereits, bestätigt Mario Pschunder aus dem Vorstand des Fördervereins. Zuvor plane der Verein aber eine öffentliche Mitgliederversammlung für Dienstag, 2. November, um 19.30 Uhr in der Alten Bürgermeisterei in Sulingen. Dort werde Mählmann über die künftigen Entwicklungen berichten.

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