Engel wirken am Wiesenweg

DALM feiert 25-jähriges Bestehen und Umzug der Sozialstation Sulinger Land

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Pastorin Dagmar Brusermann (rechts, im Hintergrund Geschäftsführer Joachim von der Osten), Theologischer Vorstand der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser, überreichte Pflegedienstleiter Viktor Geweiler (links) und dessen Stellvertreterin Anna Goldstein kleine Engelsskulpturen, die den Mitarbeitern der Sozialstation Sulinger Land Kraft spenden sollen. 

Sulingen - Pastorin Dagmar Brusermann, Theologischer Vorstand der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser (DALM), überreichte Pflegedienstleiter Viktor Geweiler und dessen Stellvertreterin Anna Goldstein kleine Engelsskulpturen mit der Bitte, sie an Mitarbeiter auszuleihen, die mit ihren Kräften am Ende sind: „Die Engel sind manchmal wochenlang unterwegs, aber sie kommen zurück“, versicherte sie.

Der Regionalverbund DALM hatte Kunden, Mitarbeiter, Vertreter von Politik und Kirche sowie Geschäfts- und Verbundpartner zu einer Feierstunde am Freitag eingeladen: Anlässe waren das 25-jährige Bestehen der Sozialstation Sulinger Land und deren Umzug in das neue Quartier am Wiesenweg.

Pastor Jörg Schafmeyer eröffnete den Nachmittag im Festzelt mit einem Gottesdienst, an dessen Ende er um den Segen für die Einrichtung, ihre Mitarbeiter und die von ihnen betreuten Kunden bat. Wer in der Pflege arbeite, habe Gott an seiner Seite: „Das ist eine großartige Botschaft im guten diakonischen Sinne.“ Angesichts vieler Pflichtaufgaben wie „Koordinierung, Dokumentierung, Qualitätssicherung und Quartiersaufbau“ sei der Glaube eine Kraftquelle und ein verlässlicher Begleiter.

Der stellvertretende Landrat Volker Meyer übermittelte die Glückwünsche des Landkreises Diepholz. „Sie können stolz auf ihre 25-jährige Erfolgsgeschichte sein“, bescheinigte er den Verantwortlichen. „Eine Gesellschaft, die das Alter nicht erträgt, wird an ihrem Egoismus zugrunde gehen“, habe Altbundeskanzler Willy Brandt zu einer Zeit erkannt, als der demografische Wandel auf bundespolitischer Ebene noch keine zentrale Rolle spielte. Mittlerweile stelle die ältere Generation alles andere als eine Randgruppe dar, ihr mit Respekt zu begegnen, bleibe eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Bürgermeister Dirk Rauschkolb unterstrich die enge Verknüpfung der Sozialstation mit der Stadt Sulingen. Die Stadt sei ihrer Verantwortung für die kommunale Daseinsvorsorge finanziell und personell nachgekommen. Ihre Verbundenheit zur Sozialstation sei dokumentiert, aber weit mehr als ein wohlgeordneter bürokratischer Vorgang. Rauschkolb dankte allen Mitarbeitern für die Arbeit im Pflegedienst: „Es gibt wenige Menschen, die glauben, dazu in der Lage zu sein.“

Hans Kalus, Vorsitzender des Kirchenvorstands, gratulierte im Namen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen. Er erinnerte an Dieter Stamme, Pflegedienstleiter der ersten Stunde, der die Sozialstation über 20 Jahre maßgeblich gestaltet habe. Dessen Nachfolgern wünschte er eine glückliche Hand bei der Fortführung der Arbeit.

„Unsere Mitarbeiter sind hochprofessionell, die Räumlichkeiten entsprechen modernsten technischen Anforderungen“, stellte Joachim von der Osten, Kaufmännischer Vorstand der DALM, fest. Er dankte dem Team um Viktor Geweiler und Anna Goldstein für ihre Initiative und Einsatzbereitschaft sowie den Kunden für ihre Geduld und Nachsicht bei Unzulänglichkeiten während der Umzugsphase. Er lud die Gäste zum gemütlichen Beisammensein im Anschluss an die offizielle Feierstunde ein. Und zur Besichtigung des neuen Domizils der Sozialstation.

 mks

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