Ende Juli soll alles fertig sein

Kollegium und Mitarbeiter sehen sich in künftiger Sulinger Grundschule um

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Theater, Mensa und Pausenhalle vereint die Aula im Neubaupart der künftigen Sulinger Grundschule an der Straße „Am Deepenpool“.

Sulingen – „Im Moment sind wir dabei, im Obergeschoss die Böden zu legen und es laufen Malerarbeiten, plus Reste Trockenbau, ein paar Waschbecken montieren, Fliesenarbeiten, Elektro...“ Bei der Aufzählung von Andreas Körner, was im Um- um Neubauprojekt am ehemaligen Realschulstandort an der Straße „Am Deepenpool“ noch zu tun ist, wirkt es optimistisch, wenn er den 15. Juli als Übergabetermin für die neue Sulinger Grundschule nennt.

Aber der Geschäftsführer der „casa“ Baubetreuung ist überzeugt: „Ende Juli ist alles fertig.“ Die neuen Möbel, inklusive der Active-Boards, die Tafel und Kreide ersetzen, sollen in der 30. Kalenderwoche ankommen, „die brauchen dann zwei Wochen, um alles aufzubauen“, weiß Schulleiter Heiko Reese. Körner, Reese und Bauingenieur Malik Tharia sind am Mittwochnachmittag als „Gästeführer“ im Einsatz: Knapp 40 Lehrkräfte, Pädagogische Mitarbeiter und Eltervertreter wollen sich ein Bild von den Räumlichkeiten machen. Reese: „Ich habe in den letzten Tagen gemerkt, dass doch viele sehr neugierig sind – und ich bin vor allem gespannt, was gleich im Anschluss bei unserer Gesamtkonferenz dazu gesagt wird.“ Gerade in den letzten Wochen sei viel passiert, „und man bekommt schon einen ganz guten Eindruck, wie es letztendlich aussehen wird.“

In den 20 Klassenräumen sorgen großzügige Fensterseiten für viel natürliches Licht, die Böden sind hier mit Design-Planken (Vinyl) in heller Eichen-Optik gestaltet. Jeweils zwei Klassenräume „teilen“ sich einen Gruppenraum, der durch Fenster von den Klassenräumen her einsehbar ist: „Die Gruppenräume dienen der Differenzierung, zur Kleingruppenarbeit oder wenn eine Sonderpädagogin mit im Unterricht ist – gerade im Rahmen der Inklusion ist es ganz gut, wenn man Lerngruppen auch mal anders organisiert“, weiß Heiko Reese. 

Jeweils zwei Lernmittelräume gibt es im Erd- und im Obergeschoss, ebenfalls jeweils zwei „Teamzimmer“, quasi Lehrerzimmer in klein „für Jahrgangs- oder Fachteams zum Beispiel, Besprechungsräume, die wir ja an der Schmelingstraße nicht haben.“ Künftig hat die Grundschule auch eine „richtige“ Schulküche, sie zählt zum Erbe der Realschule. Der kleine Innenhof im Neubaupart wird nicht nur begrünt, „man hat vom Schulkindergarten direkten Zugang: Er ist dafür gedacht, dass die Kinder hier zwischendurch eine Möglichkeit haben, Luft zu schnappen“, erläutert Reese. „Wir suchen gerade mit der Stadt das Spielgerät aus, das in der Mitte stehen soll.“

Die große Aula dient nicht nur als Pausenhalle: Die Bühne an einer Seite ist schon klar erkennbar, sie bekommt bei Veranstaltungen per mobiler Wand ein Stück von einem der beiden Musikräume dazu. Die Aula kann für 400 Personen bestuhlt werden. Ein Teilbereich dient als Mensa.

Während des Rundgangs wird emsig diskutiert, hier und da sind leise Bedenken zu hören, aber die Vorfreude scheint zu überwiegen. Das gilt auf jeden Fall für den Schulleiter: „Ich freue mich wie Bolle drauf, dass wir hier zum nächsten Schuljahr einziehen“, bekennt Heiko Reese. „Es ist faszinierend zu sehen, wie sich das entwickelt. Dass im letzten Jahr so viel passiert ist – unglaublich.“

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