Erste Aufträge werden vergeben

Einstimmiges Votum für raschen Baubeginn am Feuerwehrhaus Groß Lessen

Das Feuerwehrhaus in Groß Lessen.
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Mit der Auftragsvergabe macht der Verwaltungsausschuss den Weg frei für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Groß Lessen.

Groß Lessen – Die Erweiterung mit gleichzeitiger Sanierung des Feuerwehrhauses Groß Lessen kann beginnen: Am Donnerstag fasste der Verwaltungsausschuss der Stadt Sulingen einstimmig den Beschluss, die ersten Aufträge für das Projekt zu vergeben, wie Bürgermeister Dirk Rauschkolb berichtet.

Konkret geht es dabei unter anderem um das Erstellen des Rohbaus, die Stahlbauarbeiten sowie im Paket die Verkleidung von Dach und Fassade gebündelt mit den Klempnerarbeiten. Diese drei Bereiche belaufen sich brutto auf zusammen rund 208 000 Euro. Dieser Betrag liege um etwa 15 000 Euro über den bisherigen Schätzungen, so Rauschkolb, aber die Hoffnung sei, diesen Betrag durch Einsparungen im weiteren Verlauf der Maßnahme ausgleichen zu können. Die Arbeiten sollten nach Absprache mit den beauftragten Unternehmen „schnellstmöglich losgehen.“

Mehr Platz ist nötig

Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Groß Lessen drängen bereits seit Jahren auf eine Modernisierung des Gebäudes: Eingeweiht 1974 und in Eigenleistung 1994 um einen Anbau erweitert, ist die Immobilie inzwischen arg in die Jahre gekommen: Neben einem grundlegenden Sanierungsbedarf quält die Feuerwehrleute vor allem der Mangel an Platz: In der Fahrzeughalle passt das Einsatzleitfahrzeug mit dem aus Raumnot angehängten Notstromaggregat gerade so. Das Löschfahrzeug ist zwar etwas kürzer, aber hinter dessen Stellplatz befinden sich die Spinde, sodass sich die Mitglieder für einen Einsatz entweder in den Abgasen des Löschfahrzeugs umziehen müssen – oder vor den Augen der Passanten, wenn das Fahrzeug vor der Halle steht. Mehr Platz ist auch nötig für die Ausrüstung von Feuerwehr und Jugendfeuerwehr, die aktuell auf mehrere Lagermöglichkeiten im Ort verteilt ist.

Als Lösung für die verschiedenen Probleme soll an der Westseite des Feuerwehrhauses ein 17 mal 17 Meter großer Anbau in Stahlbauweise entstehen, der neben der neuen Fahrzeughalle auch Lagerflächen für Jugendfeuerwehr und Feuerwehr, eine offene Werkstatt sowie eine Stiefelwäsche umfasst.

Umbau auf den aktuellen Standard

Die alte Fahrzeughalle wird umgebaut zu getrennten Umkleiden für Damen und Herren, die zudem – dem aktuellen Standard der Feuerwehrunfallkasse entsprechend – auch Duschen erhalten. Darüber hinaus wird hier noch ein kleines Büro eingerichtet. Unter den Punkt Sanierung fallen neben dem Austausch der maroden Holzfenster das Umstellen der Innen- und Außenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik, das Einziehen einer Akustikdecke im Aufenthaltsraum sowie die Ausstattung der Fußböden mit rutschhemmenden Fliesen. Schließlich sollen Anbau und Altbau eine einheitliche Fassade aus Sandwichplatten erhalten.

Für das Projekt sind im Haushalt der Stadt insgesamt 330 000 Euro vorgesehen. Die Planungen der Feuerwehr sehen darüber hinaus vor, sich mit Eigenleistung im Wert von etwa 81 000 Euro an den Arbeiten zu beteiligen.

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