Neubau des Feuerwehrhauses auf Mühlenkamps Feld

Einsatzkräfte greifen zu Pinseln und Farbe

Ortsbrandmeister Ralf Schröder: „Mit unseren Malerarbeiten sind wir im ganzen Innenbereich tätig, bei den Deckenarbeiten, also der Installation der Rasterdecken, ist die Fahrzeughalle ausgenommen.“

Sulingen - Vorneweg ein Musikzug, die Einsatzfahrzeuge im Schritttempo und die Würdenträger mit den Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Sulingen auf Schusters Rappen hinterher? Ortsbrandmeister Ralf Schröder lacht: „Wie wir am Ende den Umzug tatsächlich gestalten, das ist zurzeit noch Nebensache. Im Moment beschäftigen uns andere Dinge.“ Am zukünftigen Domizil der Ortsfeuerwehr, dem Feuerwehrhaus-Neubau auf Mühlenkamps Feld an der Barenburger Straße, haben die Innenarbeiten begonnen – und damit auch das Engagement der Feuerwehrleute, die durch Eigenleistungen helfen wollen, die Kosten für den Neubau im Rahmen zu halten. Kalkuliert hatte die Stadt Sulingen den Neubau ursprünglich mit Kosten von unter einer Million Euro, aktuell spricht man in Rat und Verwaltung von knapp 1,3 Millionen Euro Investitionskosten.

Schröder selbst koordiniert die Arbeitseinsätze der Ehrenamtlichen; gemeinsam mit seinem Stellvertreter Christian Brünjes. „Mit allem Drum und Dran haben wir derzeit gut 120 Mitglieder“, sagt der Ortsbrandmeister. „Also inklusive der Angehörigen der Jugendfeuerwehr und der Alterskameraden. Fördernde Mitglieder nicht mitgerechnet.“ Zu den Arbeitseinsätzen kann das Gespann Schröder / Brünjes im Durchschnitt auf 20 bis 25 Helfer zurückgreifen; freitags ab 16 und sonnabends ab 9 Uhr. „Jeweils mit offenem Ende“, erklärt der Ortsbrandmeister.

Die Feuerwehrleute packen laut Schröder da an, „wo wir können“. Gewerke, in denen später Gewährleistungsansprüche geltend gemacht werden könnten, bleiben für die ehrenamtlichen Helfer außen vor. „Wir beschränken uns im Wesentlichen auf die Maler- und Deckenarbeiten sowie auf die Außenanlagen.“

Sollten ursprünglich auch Pflasterarbeiten im Bereich der Zufahrten zu der Fahrzeughalle von den Feuerwehrleuten durchgeführt werden, wurden diese zwischenzeitlich von der Stadt Sulingen an eine Fachfirma vergeben.

Ralf Schröder: „Mit unseren Malerarbeiten sind wir im ganzen Innenbereich tätig, bei den Deckenarbeiten, also der Installation der Rasterdecken, ist die Fahrzeughalle ausgenommen.“ Zu den Außenanlagen gehöre unter anderem auch der Übungsplatz, der westlich des Gebäudes angelegt werden soll.

Die Fahrzeughalle misst nach Angaben des Ortsbrandmeisters 38 Meter in der Breite und 13 Meter in der Tiefe, die Nebenräume 38 Meter in der Breite und zwölf Meter in der Tiefe. Sie beheimaten neben den Fluren, Umkleidekabinen und Sanitärräumen die zentrale Atemschutzwerkstatt, die von Rathlosen nach Sulingen verlegt wird, die zentrale Kleiderkammer für alle Ortsfeuerwehren, ein Büro, Veranstaltungs- und Versammlungsräume für die Jugend- und Ortsfeuerwehr sowie eine kleine Küche.

Wann die Feuerwehrleute tatsächlich umziehen, lässt Ralf Schröder noch offen. „Das haben wir noch nicht mit der Stadtverwaltung abgestimmt.“ Ursprünglich war der Umzug für Mitte September vorgesehen. „Ich glaube nicht, dass der Termin gehalten werden kann.“ Dem Ortsbrandmeister bleibt demnach noch Zeit, um über die Gestaltung des Umzuges inklusive der Einweihung nachzudenken. Vorneweg ein Musikzug, die Einsatzfahrzeuge im Schritttempo und die Würdenträger mit den Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Sulingen auf Schusters Rappen hinterher? „Charme hätte das“, so Schröder. 

oti

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