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Unfall in Sulingen: Rettungshubschrauber im Einsatz – zwei schwer Verletzte

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Von: Sylvia Wendt

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Zwei schwer verletzte Personen und zwei völlig zerstörte Autos – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Samstagabend in Sulingen ereignete.
Zwei schwer verletzte Personen und zwei völlig zerstörte Autos – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Samstagabend in Sulingen ereignete. © kreisfeuerwehr

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Samstagabend in Sulingen ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan gerufen. Unter anderem waren zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Sulingen - Schwerer Unfall in Sulingen: Gegen 19.50 Uhr waren am Samstagabend eine 18-jährige Mercedes-Fahrerin und ein 86-jähriger Mann aus Minden in einem Audi im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 61 und der Bassumer Straße (Abfahrt WestPoint) zusammengestoßen, dabei wurden beide Personen schwer verletzt. Die 18-Jährge wollte von der Bundesstraße 61, auch Richtung Bassum kommend, nach links in die Bassumer Straße abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden und vorfahrtsberechtigen Mann aus Minden. „Beide Fahrzeuge stießen frontal ineinander“, berichtet ein Sprecher der Polizei in Sulingen.

Den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehren Sulingen, Groß Lessen und Schwaförden war eine eingeklemmte Person gemeldet worden, was allerdings nicht zutraf. Jedoch wurde aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen eine Person patientenschonend aus dem Fahrzeug befreit.

Zwei Rettungshubschrauber flogen die beiden Verletzten in Kliniken nach Hannover und Minden. Vor Ort waren insgesamt 46 Einsatzkräfte, darunter die leitende Notärztin, die Teams zweier Notarzteinsatzfahrzeuge und dreier Rettungswagen sowie drei Streifenwagenbesatzungen der Polizei.

Der Bereich war für die Dauer der Rettungsarbeiten und für die Unfallaufnahme der Polizei weiträumig gesperrt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr halfen nicht nur bei der Bergung der Verletzten, sondern leuchteten auch den Unfallort aus, sicherten die Einsatzstelle und nahmen die auslaufenden Betriebsstoffe der Fahrzeuge per Bindemittel auf. Den Schaden an den Fahrzeugen beziffert ein Sprecher der Polizei auf etwa 20.000 Euro.

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