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Einsatz für die Ukrainer: Sulinger Spedition schickt Brummi mit Hilfsgütern gen Osten

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Von: Sylvia Wendt

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Spediteur Henri Wortmann (links) und Fahrer Timo Helander.
Spediteur Henri Wortmann (links) und Fahrer Timo Helander. © S. Wendt

Sulingen - Spediteur Henry Wortmann aus Sulingen zögerte nicht, als der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) aufrief, sich zu melden, wer einen Brummi samt Fahrer für Hilfstransporte zur Verfügung stellen könnte. Fahrer Timo Helander und Kollege Stefan Feldhaus sicherten sich sofort den Platz hinterm Steuer, gesponsert zudem von der Firma „Felta“.

Der Lkw fasst bis zu 100 Kubikmeter Hilfsgüter, die Wortmann heute, Samstag, aus Nordstemmen abholt. Helander feiert noch fix seien 44. Geburtstag, am Sonntag geht es dann auf die 1.100 Kilometer lange Reise an die polnisch-ukrainische Grenze nach Lublin. Hier werden die Hilfsgüter gesammelt und passgenau verteilt, wissen Wortmann und Helander. Der Transport ist mautbefreit, dank eines „Wust an Papieren“ von deutscher Seite und einer E-Mail des polnischen Zolls. Nach ihren Informationen soll die Route nach Lublin unproblematisch sein. Hat er Angst? „Nein“, sagt Helander bestimmt, weiß aber: Die Kriegsfront ist nicht weit entfernt. Nach Lublin, etwa 80 Kilometer von der Grenze zur Ukraine, fahren sie von Sulingen 15 Stunden.

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