Kameradschaft ehemaliger Soldaten Klein Lessen bringt Platz auf Vordermann

Einsatz für das Ehrenmal

Günter Titze, Vorsitzender der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Klein Lessen und Umgebung, leitet die Arbeitseinsätze. 1960 soll das Ehrenmal aufgestellt worden sein. - Foto: Schlotmann

Sulingen - 1960 ist das Ehrenmal im alten Ortskern der Ortschaft Klein Lessen errichtet worden. „Vor über 20 Jahren wurde das letzte Mal im größeren Rahmen Hand angelegt“, weiß Günter Titze, Vorsitzender der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Klein Lessen und Umgebung. Der dritte Wochenend-Arbeitseinsatz, zu dem Titze für gestern und heute aufgerufen hat, wird voraussichtlich nicht der letzte in diesem (Spät-)Sommer sein.

Mitglieder der Kameradschaft sind aktuell dabei, die Zuwegung und das unmittelbare Umfeld der Gedenkstätte, die an die Gefallenen des I. und des II. Weltkrieges erinnern soll, neu zu gestalten.

„Zu jedem Arbeitseinsatz sind etwa zehn Helfer vor Ort“, erklärt der Vorsitzende. „Und haben alle Hände voll zu tun.“ An den Stufen, die zum Fundament hinaufführen, hatte der Zahn der Zeit genagt. „Nicht nur an den Stufen“, so Titze. „Da haben wir gesagt, wir machen die ganze Zuwegung neu – und pflastern auch den Bereich unmittelbar am Denkmal.“ Die Wahl der Mitglieder fiel auf ein Sandstein-Kleinpflaster, das im Segmentbogen um das Ehrenmal herum gelegt wird.

Die Kosten der Teilsanierung? „Die haben wir in Gänze gar nicht ermittelt“, erklärt Titze. „Die Arbeitseinsätze laufen ohnehin alle ehrenamtlich. Das Material wird so um die 3 000 Euro kosten. Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb hat zugesagt, dass wir darauf, also den Materialkosten, nicht sitzen bleiben werden.“

Wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden, vermag der Vorsitzende nicht zu sagen. „Den ein oder anderen Freitag und Sonnabend werden wir uns mit Sicherheit noch treffen.“ Günter Titze hat für die Zeit danach schon weitere Ideen: „Ein Schaukasten mit alten Bildern würde sich hier gut machen; vielleicht auch die ein oder andere Sitzbank.“ - oti

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