Einmal um die Heilig-Kreuz-Kirche herum

Kirchengemeinde Barenburg hegt Umgestaltungspläne

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Die Heilig-Kreuz-Kirche in Barenburg.

Barenburg - Die Ortsumgehung in Barenburg rückt näher, im Wortsinn: Die Bagger der Baufirma haben den Verlauf der künftigen Anschlussstellen an die Trasse der B 61 markiert. Die Gemeinde Barenburg hat, wie berichtet, ihre Pläne bereits formuliert (ohne in abschließende Details zu gehen), dazu einen Antrag auf Mittel aus der Dorferneuerung gestellt. Frühzeitig, um entsprechende Formalitäten einzuhalten.

Zuschüsse aus der Dorferneuerung, die könnten auch für die Pläne nützlich sein, die „Kirche“ in ihrem Bereich hat. Ebenso wie die Gemeinde will die Kirchengemeinde die künftige Entschleunigung im Ortskern des Fleckens nutzen, um das Areal rund um die Heilig-Kreuz-Kirche und bis zum gegenüberliegenden Gemeindehaus hin neu zu gestalten. „Wichtig ist uns, dass man künftig einmal um die Kirche herumgehen kann“, erklärt Pastor Norbert Preibusch. Wichtig wäre auch, den Zugang umzubauen.

Aktuell ist die Schräge so steil, dass mit Rollator oder Rollstuhl mit Schmackes vor der Tür landet, wer nicht die Kraft hat, den Schwung zu bremsen. Zum Glück helfen sich die Kirchgänger hier gegenseitig.

Im Schatten des Gotteshauses (und einer Blutbuche) steht das Kriegerdenkmal. Wünschenswert wäre, dass bei Gedenkfeiern künftig alle Teilnehmer vernünftig platziert werden könnten, sagt Rolf Röper vom Kirchenvorstand.

Die Blutbuche solle beseitigt werden, darin sind sich Kirchenvorstand und Pastor einig. Auch, um für die Umgestaltung eines barrierefreien Zugangs Platz zu bekommen.

Neben der Umgestaltung des unmittelbaren Kirchenumfeldes sei besonders wichtig, mehr Parkplätze zu schaffen. Der Vorplatz vor Gemeinde- und Pfarrhaus solle deutlich größer gestaltet werden. Das Pfarrhaus ist in zwei Wohnungen aufgeteilt, eine kleine (in der Kirchenbüro und Archiv derzeit untergebracht sind) und eine große (derzeit vermietet an eine Familie).

Bürgerversammlung am 16. November

Auch im Bereich zwischen Kirche und Gemeinde- / Pfarrhaus sollen die Bürgersteige verschwinden, soll alles ebenerdig aufgebaut sein.

Inwieweit eine Gestaltung in Naturstein praktikabel sei, bleibe abzuwarten, erklärt Preibusch. Indem die Stolperkanten Bürgersteige entfernt werden, müssten nicht durch die Pflasterung neue Stolperfallen geschaffen werden – etwa durch zu rutschige Steine. „Start der Arbeiten solle in 2019 nach der Fertigstellung der Ortsumgehung sein.

Eine dritte Baustelle, eine, für die ein anderer Topf voll Gold gefunden werden müsste, würde Arbeiten im Inneren umfassen. Im Gemeindehaus würde man gerne die aus den 1960-er Jahren stammenden Toiletten erneuern und barrierefrei gestalten.

Seit dem vergangenen Jahr gebe es die Zusage der Landeskirche für eine Sanierung der durch die Verkehrsbelastung beschädigten Außenhaut der Kirche. Die Arbeiten wolle man erst nach Freigabe der Ortsumgebung beginnen. Dafür müssten die Mittel offiziell neu beantragt werden, aber es sei davon auszugehen, dass sie bewilligt würden, erklärt Pastor Preibusch das Prozedere.

Am Donnerstag, 16. November, beginnt um 19 Uhr die öffentliche Bürgerversammlung im Gasthaus Maschmann, in der die Pläne von Gemeinde und Kirche zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Barenburg vorgestellt werden sollen. 

sis

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