Auf Einladung des SoVD und von „meravis“

Inklusionshandballer erobern Festung der „Recken“

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Die Inklusionshandballer des TuS Sulingen in der TUI Arena in Hannover.

Die Handball Inklusionsmannschaft des TuS Sulingen besuchte auf Einladung des SoVD und der meravis die Handball-Bundesliga-Begegnung der Hannover-Burgdorf gegen die Rhein-Neckar-Löwen.

Sulingen / Hannover – „Recken rocken“ – davon sind die Angehörigen der Inklusionsmannschaft der Abteilung Handball des TuS Sulingen spätestens seit Donnerstagabend überzeugt. Auf Einladung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) und der meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH, einer 100-prozentigen Tochter des SoVD, verfolgten sie in der TUI Arena in Hannover die Handball-Bundesliga-Begegnung der „Recken“ der TSV Hannover-Burgdorf gegen die Rhein-Neckar-Löwen (28:30). Die Sulingerin Irma Gerdes, die die Inklusionshandballer nach Hannover begleitet hatte: „Dass wir hier sein dürfen, ist für alle ein unvergessliches Erlebnis.“ 

Zustande gekommen war der Besuch in der Landeshauptstadt durch das Zusammenspiel des Vorsitzenden des Kreisverbandes Diepholz im SoVD, Bruno Hartwig, mit SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke, „meravis“-Geschäftsführer Matthias Herter sowie dem Vorsitzenden des SoVD-Ortsverbandes Lessen, Reinhard Meyer, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbau- und Immobilien-Gesellschaft. 

Laut Bruno Hartwig sei der SoVD-Kreisverband über Wiebke Wall auf die Aktivitäten der Inklusions-Gruppe des TuS aufmerksam geworden. Wall ist Kreisfrauensprecherin des Sozialverbandes und zugleich, gemeinsam mit Martina Zimmermann, Trainerin der TuS-Gruppe, in der Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Handball spielen. Hartwig: „Wiebke hat uns über die Gruppe berichtet. Wir fanden, das ist eine tolle Sache. Dann ist die Idee daraus gewachsen, die Mannschaft mal zu einem tollen Spiel einzuladen.“ 

„Inklusion ist unser Gen im Sozialverband"

Neben „meravis“-Geschäftsführer Matthias Herter begrüßte Dirk Swinke die Gruppe in Hannover. Der Landesgeschäftsführer des Sozialverbandes: „Inklusion ist unser Gen im Sozialverband. Wir wollen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen.“ Trainerin Wiebke Wall spricht von einer „tollen Einladung“ zu einem „tollen Event“: Die Inklusionshandballer hätten schon lange auf die Fahrt nach Hannover hingefiebert: „Wenn man sieht, wie unsere Leute mitmachen und mitjubeln, dann ist das superschön.“ 

Die Sulinger Handballer gelten neben denen des SV Werder Bremen mit als Wegbegleiter der Inklusion im Handball in Niedersachsen und Bremen. Aktuell bieten unter anderem Vereine auch in Rolfshagen, in Hannover, Cuxhaven und bei Walsrode das Spiel mit Hand und Ball für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen an; demnächst wahrscheinlich auch in Bremerhaven, Emden und Wilhelmshaven. 

Swinke kündigt Kooperation an

Mit Beginn der Saison 2019/2020 will der Handball-Verband Niedersachsen eine inklusive Handball-Liga ins Leben rufen. Kooperationspartner wird der Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland. Laut Dirk Swinke ist für den Mai die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung vorgesehen.

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