Patrick Bade tritt Amt an

Ein prall gefüllter erster Arbeitstag für den neuen Sulinger Bürgermeister

Der neue Sulinger Bürgermeister unterzeichnet Unterlagen an seinem Schreibtisch.
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Am Montag bezog Patrick Bade seinen neuen Arbeitsplatz im Bürgermeisterbüro des Sulinger Rathauses.

Sulingen – Nein, was sich in allen Schränken seines Büros im Sulinger Rathaus verbirgt, weiß Patrick Bade noch nicht, und auch die Lichtschalter auf den Fluren findet er noch nicht alle auf Anhieb. Unabhängig davon ist er sehr zufrieden mit seinem ersten Arbeitstag als Sulinger Bürgermeister: „Die Stunden verflogen wie Minuten.“

Der Tag sei sehr spannend und aufregend gewesen, bilanziert er. „Sehr, sehr freundlich“ sei er am Morgen aufgenommen worden von den Mitarbeitern, die ihn mit einem Adventskranz als Geschenk auf dem Schreibtisch überrascht hätten – „da fühlt man sich gleich heimisch.“ Neben dem Einrichten des EDV-Zugangs für ihn habe eine Begehung des Rathauses auf dem Programm gestanden, bei der er sich allen Mitarbeitern im Haus vorstellen konnte. Für sie – ebenso wie für alle übrigen städtischen Beschäftigten – hatte er kleine „Schutzengel“ als Mitbringsel dabei.

Zahlreiche Glückwünsche zum Beginn habe es gegeben, und von Freunden und Bekannten habe er viele „Glücksbringer“ erhalten – „da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.“ Es freue ihn sehr, dass so viele Menschen hinter ihm stünden.

Einen Adventskranz und diverse Glücksbringer gab es zum Einstand.

Die erste Sitzung mit allen Fachbereichsleitern der städtischen Verwaltung brachte Bade ebenfalls hinter sich, denn es habe bereits Dinge zu besprechen und zu entscheiden gegeben. Dazu zähle unter anderem, dass aufgrund der aktuellen Entwicklungen ab sofort alle Sitzungen nach der 3G-Regel zugänglich sind, also nur für nachweislich Geimpfte und Genesene sowie für aktuell negativ Getestete.

Auf den Arbeitsbeginn habe er in den vergangenen Wochen hingearbeitet, unter anderem mit einem mehrtägigen Besuch in Bergen im Landkreis Celle: Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller, mit der er seit Längerem bekannt ist und ihre Mitarbeiter hätten ihn sehr offen empfangen und alle Fragen geduldig beantwortet. „Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben“, ist sich Bade sicher, denn beide Kommunen seien sehr vergleichbar, etwa bei der Einwohnerzahl oder der Struktur der Kinderbetreuung.

Mit kleinen „Schutzengeln“ als Mitbringsel stellte sich der Bürgermeister vor.

Am Donnerstag habe es noch eine Übergabe mit seinem Amtsvorgänger Dirk Rauschkolb gegeben. Ihm habe er ausdrücklich zu danken – einerseits für die geleistete Arbeit und andererseits für das „gut strukturierte Rathaus mit topmotivierten Mitarbeitern“, das er ihm hinterlassen habe. „Ich habe vollstes Vertrauen in das tolle Team und freue mich auf ihre Unterstützung, denn sie haben mir schon gesagt, dass ich immer mit Fragen zu ihnen kommen kann.“

Die erste Woche sei schnell mit Terminen gefüllt gewesen, weswegen er seinen Plan, gleich zu Beginn alle städtischen Einrichtungen einmal zu besuchen, nicht umsetzen könne. Bereits in der kommenden Woche wolle er aber damit beginnen und zum Auftakt die Kindertagesstätten „Ratz & Rübe“ und „Villa Kunterbunt“ sowie das Hallenbad aufsuchen.

Respekt vor der Aufgabe

Vor der Aufgabe insgesamt habe er Respekt, weil sie so vielseitig sei, bekennt Patrick Bade. Es seien viele neue Sachen dabei, und Kommunalrecht gehöre auch nicht unbedingt zur Allgemeinbildung. Er werde sich aber nach bestem Wissen und Gewissen auf alle Sitzungen vorbereiten und in die Post des ganzen Hauses hineinschauen, „um reinzukommen: Welche Vorgänge gibt es, welche Anliegen haben die Bürger?“

Über eigene Projekte habe er sich bereits Gedanken gemacht, aber die konkreten Planungen dafür könne er nun erst vorantreiben. Die ersten Gesprächstermine dafür seien schon vereinbart.

Das neue Amt bedeute jedoch nicht nur für ihn eine Umstellung, sondern auch für seine Familie. Seine Frau müsse sich daran gewöhnen, nun auch häufiger angesprochen zu werden, und die Kinder müssten nun etwas selbstständiger werden und etwa selbst an ihre Tests für die Schule denken.

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