Ehemaliger Syker Gymnasialleiter Claus-Dieter Lösche ist neuer Vorsitzender

Neue Ära im Heimatbund

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Conrad-Carsten Bruns (l.) und Heinrich Meyer.

Barnstorf - Von Dieter Niederheide. Ein pensionierter Gymnasialleiter schlägt im Kreisheimatbund (KHB) ein neues Kapitel auf: Claus-Dieter Lösche, ehemals Chef des Syker Gymnasiums, tritt als Vorsitzender die Nachfolge von Carsten-Conrad Bruns aus Lembruch an. Das entschieden die Mitglieder während der Jahrestagung im Barnstorfer Hotel Roshop.

„Ich werde versuchen neue Wege einzuschlagen und versuchen mit Ihnen was Neues zu gestalten““, erklärte der 65-jährige Claus-Dieter Lösche, der in Bassum-Nordwohlde lebt, den Mitgliedern während seiner persönlichen Vorstellung vor der Wahl. Er sei unter anderem neugierig auf das anstehende Projekt Heuerlingswesen.

Nach der Abstimmung betonte er auf Nachfrage des Wahlleiters Heinz Kuhlmann (Ehrenmitglied), ob er die Wahl annimmt: „Ich nehme die Wahl sehr, sehr gerne an.“

Für Kenner des Kreisheimatbundes kam diese Entscheidung nicht überraschend. Denn im Vorfeld hatten die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstand Gespräche mit Lösche geführt, der dann seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärte.

Der bisherige Vorsitzende Carsten-Conrad Bruns aus Lembruch stand aus beruflichen Gründen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Ihm sprach der stellvertretende Vorsitzende Bernd Wolff Dank und Anerkennung für seinen Einsatz aus.. Mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Wolff, dem Schatzmeister Hubert Fronzek und Schriftführer Herbert Gießel hat der neue Vorsitzende ebenso erfahrene wie engagierte Persönlichkeiten an seiner Seite.

Trotzdem sind mit dieser Wahl nicht alle Personalprobleme im Kreisheimatbund gelöst. Denn die Regionalvorsitzende für den Bereich Syke, Viola Dahnken aus Stuhr, bat während der Tagung darum, sich um eine Nachfolge für sie zu bemühen. Sie könne das Amt aus zeitlichen Gründen nicht mehr so ausüben, wie sie es gerne möchte.

Für Carsten-Conrad Bruns war es in Barnstorf eine seiner letzten Amtshandlungen als Vorsitzender, Heinrich Meyer aus Bensen die Ehrenmitgliedschaft im Kreisheimatbundes zu verleihen. Damit würdigte die Organisation die vielfältige ehrenamtliche Arbeit von Heinrich Meyer, der unter anderem als Vorsitzender den KHB-Fachausschusses für Heimatforschung und Archivpflege leitete.

Die stellvertretende Landrätin Ulrike Schröder bedankte sich namens des Landkreises für die Aufbereitung der Flurnamenforschung sowie die Erarbeitung eines beeindruckenden Buches (darüber berichten wir noch gesondert) und bezeichnete die federführenden „Macher“ dieser akribischen Arbeit als „Dreamteam“. Damit meinte sie den vor wenigen Monaten verstorbenen Joachim Kroll und Ulrich Dannemann. „Wenn wir die Geschichte nicht aufschreiben, wird sie auch nicht vermittelbar sein“, mahnte Ulrike Schröder. Ein traditionelles Fest der Geschichte bietet der KHB im Herbst wieder an: Den Kreisheimattag am 11. Oktober in Drebber.

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