BBZ in Sulingen: Irmgard Leuters, Klaus Fehrentz und Jochen Kinne treten Ruhestand an

Drei die Schule nachhaltig geprägt haben

In den Ruhestand verabschiedete Schulleiterin Birgitt Kathmann die Lehrkräfte Klaus Fehrentz, Irmgard Leuters und Jochen Kinne, hier mit Jasmin Ordu und Dennis Blum (von links).
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In den Ruhestand verabschiedete Schulleiterin Birgitt Kathmann die Lehrkräfte Klaus Fehrentz, Irmgard Leuters und Jochen Kinne, hier mit Jasmin Ordu und Dennis Blum (von links).

Sulingen – Drei Lehrkräfte, „die das Bild der Schule nachhaltig geprägt haben, gehen in den Ruhestand“, teilt Ulrich Woydt für das Berufsbildungszentrum (BBZ) Dr. Jürgen Ulderup mit. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Schulstandort Sulingen überreichte Schulleiterin Birgitt Kathmann den Lehrkräften Irmgard Leuters, Klaus Fehrentz und Jochen Kinne die Versetzungsurkunden in den Ruhestand.

Kathmann sei in ihrer Ansprache auf die „vielseitigen Verdienste ihrer äußerst engagierten, emphatischen Kollegin und Kollegen“ eingegangen. Den besten Wünschen für die Zukunft habe sich der stellvertretende Schulleiter Dennis Blum angeschlossen. Die hohe Akzeptanz und Wertschätzung, die alle drei Lehrkräfte in der Schule genießen, die zusammen über 118 Jahre Lehrerfahrung verfügen, sei ebenfalls in den Dankesworten des Schulpersonalrates, vertreten durch Philipp Warnath und Jasmin Ordu, deutlich geworden.

Irmgard Leuters wurde in Billerbeck (Westfalen) geboren und absolvierte dort ihre Schullaufbahn. Nach dem Studium zur „graduierten Oecothrophologin“ an der Fachhochschule in Münster trat sie ihren Dienst am 1. September 1976 an der BBS Diepholz (heute Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup) als Lehrerin für Fachpraxis an. Seit dieser Zeit unterrichtete sie überwiegend in Klassen des Berufsfeldes „Ernährung und Hauswirtschaft“. Ab 1990 war Irmgard Leuters, die in Sulingen lebt, maßgeblich am Aufbau der Altenpflegeausbildung in Sulingen beteiligt, in der sie seit diesem Zeitpunkt mit großem Engagement tätig war, berichtet Woydt. Neben dem Unterricht lag ein großer Teil der Arbeit auch in der Betreuung der Schülerinnen und Schüler in ihren Ausbildungsbetrieben im gesamten Landkreis Diepholz. Dar��ber hinaus habe sich Irmgard Leuters durch ehrenamtliche Arbeit im Landfrauenverein Sulingen und im Kreisverband Diepholz einen Namen in der Region gemacht.

Klaus Fehrentz stammt gebürtig aus Alsfeld in Hessen, wo er auch sein Abitur ablegte. An der Universität Gießen studierte er Agrarwissenschaften mit dem Abschluss des Diplom-Agraringenieurs. Seinen Dienst an der BBS Diepholz mit Einsatz in Sulingen trat er am 28. Mai 1984 an, zunächst im Angestelltenverhältnis. Das Referendariat absolvierte Fehrentz an der BBS Friesoythe für die Fächer Agrarwirtschaft und Politik, ehe er 1989 an die BBS in Sulingen zurückkehrte.

Seit dieser Zeit unterrichte er vor allem in der Agrarwirtschaft mit dem Schwerpunkt Pflanzenbau. In den letzten Jahren lehrte er zudem Naturwissenschaften in den Klassen 12 der Fachoberschule. Klaus Fehrentz, der in Twistringen heimisch geworden ist, kann somit auf 36 Jahre Lehrtätigkeit zurückblicken. Woydt: „Zukünftig wird sich der Ruheständler vor allem der Familie und seinen Hobbys, Gartenarbeit und Radfahren, widmen.“

Jochen Kinne, geboren in Hannover, absolvierte nach dem Abitur zunächst den Wehrdienst und verließ die Bundeswehr als Unteroffizier, bevor er das Studium der Agrarwissenschaften mit dem Abschluss des Diplom-Agraringenieurs an der Universität Göttingen abschloss.

Erste Lehrerfahrungen sammelte Kinne 1982 an der BBS Göttingen, ehe er zur BBS Diepholz mit Einsatz in Sulingen wechselte. Auch Kinne holte das Referendariat für die Fächer Agrarwirtschaft und Politik nach, an der BBS Oldenburg, kehrte anschließend aber nach Sulingen zurück.

Jochen Kinne, der in Varrel lebt, „konnte in seinem Unterricht von unzähligen Praxiserfahrungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler berichten, die er gewinnbringend einbauen konnte. In der zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft zum Beispiel bildete Kinne seine Schülerinnen und Schüler auch zu Prüfern aus, sodass diese auf ihre Rolle als spätere Arbeitgeber und Ausbilder optimal vorbereitet wurden.“

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