Samstag in Sulingen

Drei Bands läuten im „JoZZ“ die Konzertsaison ein

Alle sagen Nomi reisen aus Hamburg an.

„Alle Sagen Nomi“, „One Strike Left“ und „Kommando Klassenfahrt“ - die Stadtjugendpflege verspricht für den Auftakt der "JoZZ"-Konzerte  einen "bunten Stilmix".

Sulingen – „Die ,JoZZ-Konzerte‘ starten an diesem Wochenende in die neue Saison“, kündigt Volkhardt Schumacher vom Team des Sulinger Jugendzentrums an. – und verspricht für Samstag, 5. Oktober: „Es wird ,Ein abenteuerlicher Abend‘ “, so der Titel des Konzerts. Die Bands „Alle Sagen Nomi“ aus Hamburg, „One Strike Left“ aus Hannover und „Kommando Klassenfahrt“ aus Diepholz treten ab 21 Uhr (Einlass 20 Uhr, Eintritt fünf Euro) auf – „ein bunter Stilmix!“

„Alle Sagen Nomi“ bestehe aus vier professionellen Musikern und Musikerinnen: „Wenn Kurt Cobain von Nirvana Nina Hagen geheiratet hätte – mit Annette Humpe von Ideal die Trauzeugin – wäre wohl diese Band aus der Ehe hervorgegangen“, ordnet Schumacher den Stil ein, „bei dieser frischen, flippigen Gruppe, die garantiert nicht zum dumm Rumstehen animiert, trifft Grunge-Gitarre auf klare Ansagen im Ton der Neuen Deutschen Welle.“

Kommando Klassenfahrt feiern Auftritts-Premiere.

„One Strike Left“ waren bereits vor einigen Jahren im „JoZZ“ zu Gast, kehren nun in neuer Besetzung und mit aktuellen Songs zurück. Schumacher: „Sie entern den Punkrock-Bus und treten das Hardcore-Pedal bis zum Anschlag durch. Aus den Boxen scheppern Bands wie ,BoySetsFire‘, ,Comeback Kid‘ und ,A Wilhelm Scream‘. Mit Vollgas brettern sie durch althergebrachte Konventionen und räumen mit langweiligen Klischees auf, lassen all den gesellschaftlichen und privaten Frust raus, wütend, laut, aber auch sehr intim und selbstkritisch.“

One Strike Left drehen mit Punkrock auf.

Für „Kommando Klassenfahrt“ ist es der erste öffentliche Auftritt: „Die vier Bandmitglieder waren, beziehungsweise sind alle seit Jahren in anderen Projekten aktiv, standen alle auch bereits auf der ,JoZZ‘-Bühne. Musikalisch wird das Grundgerüst ,deutschsprachiger Punkrock‘ mit Elementen aus dem Alternative- und Indie-Rock gefüttert, um sich nicht auf einen bestimmten Stil festfahren zu müssen. Mit viel Wut im Bauch geht es lyrisch um Abrechnungen mit der Szene, der Politik, aber auch um persönliche Geschichten zu Depressionen und Ängsten. Roh, wild, anti und ehrlich.“

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