Aktionsreihe wird gut angenommen

Donnerstag bleibt „donnerstark“ im Sulinger Jugendzentrum „Jozz“

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem Gebäude.
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Grundsätzlich zufrieden mit der Resonanz des „Donnerstark“-Programms sind die Stadtjugendpfleger Axel Diekmann und Karina Rosendahl.

Sulingen – Die Programmreihe „Donnerstark“ mit Angeboten für Schulkinder donnerstags im Sulinger Jugendzentrum „Jozz“ ist eigentlich ein alter Hut. Eigentlich – denn die derzeitige Auflage ist die erste nach längerer Pause.

Im Herbst 2020 hatten die Aktionen kurz vor dem Start wieder zurückgezogen werden müssen, nachdem aufgrund der sich verschlechternden Corona-Lage wieder allgemein zu Kontaktreduzierungen aufgerufen worden war. Entsprechend vorsichtig starteten Karina Rosendahl und Axel Diekmann im November das aktuelle Programm – doch ihre Bilanz fällt durchaus positiv aus.

Der große Unterschied zu den Vorjahren sei, dass der „Donnerstark“ kein offenes Angebot mehr ist, sondern ein „halb offenes“, sagt Karina Rosendahl: „Die Kinder konnten sonst beim Angebot mitmachen oder einfach so spielen, aber jetzt ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt, und sie müssen sich anmelden.“ Es sei in gewisser Weise auch immer eine Art Treffpunkt für die Kinder gewesen, fügt Axel Diekmann hinzu. Trotzdem laufe es insgesamt gut, auch wenn vor der Pandemie deutlich mehr Kinder teilgenommen hätten. Die Gruppen seien alle voll gewesen – nur die Veranstaltung mit der Märchenerzählerin sei abgesagt worden und werde, vermutlich im Sommer, nachgeholt.

Wieder mehr Lachen und miteinander Reden

Eine besondere Belastung sei die Pandemie für die Kinder aber nicht, stellen beide fest. „Anfangs war es in den Ferienspielen alles ,gedämpft‘ “, berichtet Karina Rosendahl, „aber jetzt ist es auch wieder lauter, es wird mehr gelacht und miteinander geredet.“

Corona sei für die Kinder auch gar kein besonderes Thema, findet Axel Diekmann. Das Tragen von Masken sei überhaupt kein Problem, weil sie es schon aus der Schule kennen, und auch in den Gesprächen spiele es kaum eine Rolle: „Die Kids haben einen gesunden, natürlichen Umgang damit.“

Neue Reihe soll am 20. Januar beginnen

Das laufende Programm endet am Donnerstag, 13. Januar, mit einem „Überraschungsnachmittag“. Wie gewohnt, können sich Kinder bis zum Montag davor anmelden (Tel. 0 42 71 / 43 17, E-Mail: jozz@jozz-sulingen.de) und erfahren am Dienstag, ob sie teilnehmen können. „Die Langzeitplanung ist schwierig, aber wir wollen mit ,Donnerstark‘ weitermachen“, bekräftigt Axel Diekmann. „Wir hoffen, dass wir am 20. Januar mit der neuen Reihe starten können.“ Am Programm werde noch gearbeitet, aber man nehme auch gerne Wünsche der Kinder auf. Veröffentlicht werde es dann zuerst auf der Internetseite des „Jozz“, bevor es in den Schulen verteilt werde.

Sollten die Schulen aber geschlossen werden, verzichte man auf das Öffnen des Jugendzentrums. „Ich sehe aber kein generelles ,Dichtmachen‘ auf uns zukommen“, so Axel Diekmann, „es wird uns eine ganze Menge an Freiheit gelassen, weil für die Kinder- und Jugendarbeit andere Regeln gelten.“ Dennoch halte man an der Maskenpflicht und an der Teilnehmerbegrenzung fest, weil sie zwar nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll seien.

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