Dieter Osterholz tritt nach 36 Jahren als Betriebselektriker der Stadt Sulingen seinen Ruhestand an

Beruflich hatte er schon mit Heidi Kabel zu tun

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Bürgermeister Dirk Rauschkolb (links) verabschiedete im Rahmen einer Feierstunde Dieter Osterholz, hier mit Ehefrau Susanne, in den Ruhestand.

Sulingen - 36 Jahre war Dieter Osterholz Betriebselektriker der Stadt Sulingen. „Immer engagiert, einsatzfreudig und zuverlässig – zu jeder Uhrzeit: Wenn im Hallenbad früh morgens das ‚Steuerpanel‘ zusammengeklappt ist, sage ich mal laienhaft, warst du sofort zur Stelle“, würdigte Bürgermeister Dirk Rauschkolb Osterholz’ Wirken im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus: Der 63-Jährige tritt nun seinen Ruhestand an. Mit Dieter Osterholz verliere die Stadt einen pflichtbewussten Mitarbeiter, „darum bedauern wir in der Verwaltung es auch ein bisschen, dass dieser Tag gekommen ist.“

Osterholz absolvierte von 1969 bis 1973 die Ausbildung zum Starkstromelektriker bei der Hastra in Hannover, war dort anschließend einige Monate als Elektromonteur tätig. Nach seiner Bundeswehrzeit erwarb er die Fachhochschulreife, war dann, von 1976 bis 1980, als Kundendienstmonteur im Bereich Heizung, Sanitär und Elektrik bei der Firma Adolf Göhr in Sulingen angestellt. Nach einem Bewerbungsgespräch bei der Stadt Sulingen bekam er eine Absage – und eine Woche später einen dringenden Anruf, er möge sich doch bei Stadtdirektor Fritz Junior melden, erinnert sich Dieter Osterholz schmunzelnd: „Die Stadt hatte einen Autoelektriker eingestellt. Und dann festgestellt, dass der sich nur mit Anlagen bis 42 Volt befassen darf...“ So fing er doch als Betriebselektriker an, am 1. April 1980.

Seit 1993 war Dieter Osterholz auch als Beleuchtungsmeister im Stadttheater im Einsatz, teilte sich diese Aufgabe mit Klaus Müller, mit dem er die erforderliche Ausbildung an der Fachhochschule in Darmstadt absolviert hatte. Wie viele kulturelle Veranstaltungen hat er auf diese Weise miterlebt? Dieter Osterholz überschlägt es kurz, „rund 300 waren es bestimmt – mit Künstlern von Heidi Kabel bis Volker Lechtenbrink.“ Die Pläne des 63-jährigen für den Ruhestand: „Den Jagdschein habe ich seit 25 Jahren, nun hätte ich gerne ein bisschen mehr Zeit für mein Hobby.“ Dieter Osterholz ist aktuell Schützenkönig des Schützenvereins Nordsulingen – und dessen Präsident. Bei den Vorstandswahlen im Dezember will er allerdings nicht erneut für das Amt kandidieren, „da sollen mal Jüngere ran.“

Auch Claudia Miklis vom Fachbereich Bauen, Ordnung und Wirtschaft sowie Osterholz’ Nachfolger Jörn Breuer fanden sich zur Verabschiedung ein, seitens des Personalrates und der Bauhofmitarbeiter wünschte Eckhard Post alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

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