Neue Kindertagesstätte der Lebenshilfe

Die „Pusteblume“ öffnet sich am 18. August in Sulingen

Im Mehrzweckraum der Einrichtung halten sich drei Menschen auf.
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Im Mehrzweckraum der Einrichtung: Katrin Kinner (Leiterin Facility Management), Einrichtungsleiterin Heidemarie Logemann und der kaufmännische Geschäftsführer Bastian Winalke (von links).

Sulingen – Während draußen noch an den Außenanlagen gearbeitet wird, haben Heidemarie Logemann und ihre Kolleginnen bereits mit dem Einrichten der Räume begonnen: Bereits am 18. August beginnt am Schwafördener Weg der Betrieb der Krippengruppe „Goseküken“, und am 24. August folgt der Start für die Kindergartengruppe der neuen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz in Sulingen.

In einem Jahr Bauzeit entstand auf dem gut 1 600 Quadratmeter großen Grundstück die neue Einrichtung mit einer Nettogrundfläche von 422 Quadratmetern, wie Katrin Kinner, Leiterin des Facility Managements der Lebenshilfe, erläutert. Bewusst habe man sich dafür entschieden, den Betrieb erst mit Beginn des neuen Kindergartenjahres zu starten. So müssten die Kinder nicht mittendrin die Einrichtung wechseln. Außerdem habe mehr Zeit für den Bau zur Verfügung gestanden, sodass auch längere Lieferzeiten aufgefangen werden konnten.

Die Investitionen in das Projekt lägen bei 1,1 Millionen Euro, inklusive Grundstückskauf und Einrichtung, sagt Bastian Winalke, kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe. Mit der „Casa Baubetreuung“ als Generalunternehmer sei vorab ein Preis vereinbart worden, und „da liegen wir auch – wir hatten einen guten Partner.“

Vorläufig in der Eingangshalle wartet die große Spielebene auf ihren Einsatz vor der Mensa im Hintergrund.

Das einstöckige Gebäude bietet sowohl für die Krippengruppe als auch für die Regelgruppe einen eigenen Gruppenraum, zu dem weitere Räume gehören. So verfügen beide Gruppen über einen eigenen Essraum mit Küchenzeile, einen Abstellraum, einen Waschraum und eine „Schmutzschleuse“, die über eine Terrasse den Zugang zum eigenen Außengelände mit altersgerechten Spielgeräten ermöglicht.

Zum Krippenbereich gehört ein eigener Schlafraum, während für die Kindergartenkinder auch im Foyer eine Mensa zur Verfügung steht. Samt Küche, in der die Mahlzeiten zubereitet werden. Das Raumangebot runden Büro- und Sozialräume für das Team ab sowie ein Raum für therapeutische Angebote und ein Mehrzweckraum. Der soll vorrangig dem Bewegungsdrang der Kinder entgegenkommen, bei Bedarf kann er aber auch zeitweise als dritter Gruppenraum dienen.

In der Spielebene der Krippengruppe zeigt Leiterin Heidemarie Logemann ein Fach für Naturmaterialien.

Viel Wert wurde bei der Planung auf Details gelegt. So sind alle Räume, in denen sich die Kinder länger aufhalten, in Gelb gehalten mit Akzenten in Orange und Hellgrün, denn „Gelb ist eine aktivierende Farbe“, erläutert Heidemarie Logemann. Die Einrichtung sei modular, sodass die einzelnen Bestandteile immer wieder neu angeordnet werden können, und im Krippenbereich sollten sie dazu dienen, die Kinder zum selbstständigen Bewegen und Erkunden zu animieren.

Aus der Krippe „Goseküken“ wechseln alle Mitarbeiter, inklusive der Köchin und der Reinigungskräfte, an den neuen Standort. Für die Einrichtung sei mit Valentina Hummel auch bereits eine Leiterin gefunden, die auch Leitungsaufgaben in der Kindergartengruppe übernehmen werde. Eine FSJ-lerin und eine Sozialassistenz gebe es ebenfalls bereits, aber Erzieher suche man noch, berichtet Heidemarie Logemann. Einen eigenen Namen werde sich die Gruppe später selbst geben, aber für die Einrichtung als solche habe man sich für den Namen „Pusteblume“ entschieden: „Wir haben Vorschläge von ehemaligen Krippenkindern und ihren Eltern gesammelt. Das war der absolute Favorit, und wir können uns damit identifizieren.“

Bastian Winalke steht zum Größenvergleich neben den Betten des Krippenschlafraums.

Die „Goseküken“ sind mit 14 Kindern voll belegt. Der Betrieb beginnt mit den ersten Eingewöhnungskindern am 18. August, und zum 23. August soll auch das Außengelände fertig sein.

Die Kindergartengruppe ist mit 25 Kindern ebenfalls ausgebucht, und sie startet am 24. August nach und nach den Betrieb, bis Anfang Oktober alle Kinder in der Betreuung sind.

Blick auf die neue Kindertagestätte vom Schwafördener Weg aus mit dem links gelegenen Eingang.

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